CineCouch – Folge 266: Commando

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Hallo zusammen!

In dieser Folge melden sich Niels und Michi zu Wort, da Jan ein wenig im Stress festhing. Macht aber nichts, denn die beiden haben sich einen sehr unterhaltsamen Arnie-Action-Bombast rausgesucht, der vielleicht inhaltlich eh nicht so unfassbar viel für eine Besprechung zu dritt hergehalten hätte. Oder doch? Immerhin wurde die Folge doch fast so lang wie der Film selbst.

Die 80er waren eine Hochphase des Actionfilms mit viel Schweiß, Muskeln, mehr oder weniger coolen Sprüchen, Waffen und jeder Menge Handlanger, die besiegt werden mussten. Unser Held der Stunde kann da natürlich niemand geringeres sein als der Barbar, der Terminator, Mister Universum persönlich: Arnold Schwarzenegger. Da weiß man eigentlich schon genau, was man von COMMANDO (dt. Das Phantom Kommando, USA 1985, R: Mark L. Lester) geboten bekommt. Der vormals indizierte Prototyp reaktionären Action-Geballers ist einerseits großartig-stumpfe Unterhaltung, die natürlich inhaltlich mit etwas Vorsicht zu genießen ist. Aber es bleibt halt fucking COMMANDO. Nuff said.

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CineCouch – Folge 265: 1917

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Hallo zusammen,

es hat ein wenig gedauert, aber nun sind wir auch zurück und damit angekommen im Jahr 2020. Und doch geht es inhaltlich zurück ins 20. Jahrhundert, zur Adaption der Anekdoten von Alfred Mendes. Dieser ist der Großvater väterlicherseits des britischen Film- und Theaterregisseurs Sam Mendes, Oscar-prämiert, zuletzt Bond-Regisseur und nun zum zweiten Mal im Genre des Kriegsfilms unterwegs (nach JARHEAD, 2005). Zum ersten Mal hingegen hat der Regisseur auch am Drehbuch, an der Seite von Krysty Wilson-Cairns mitgewirkt.

Wie der Titel verrät setzt uns 1917 zurück in den Ersten Weltkrieg, den Stellungskrieg in Nordfrankreich, wo sich die jungen Soldaten Blake und Schofield einem gefährlichen Auftrag gegenübersehen, von dessen Gelingen rund 1.600 Leben britischer Soldaten abhängen, darunter auch Blakes älterer Bruder. Inspiriert wurde Mendes dabei von den Geschichten seines Großvaters, der im Ersten Weltkrieg in der Armee diente. Nicht nur umfasst der Film (in kleinen Rollen) große britische Stars (Colin Firth, Mark Strong, Andrew Scott und Benedict Cumberbatch), sondern auch zum Beispiel den Kamera-Altmeister Roger Deakins. Auf beeindruckende Art wurden die Sets unter freiem Himmel eng auf die Handlung und Dialoge abgestimmt, da der Film durch unsichtbare Schnitte einen 110 minütigen One Take erzeugt. Audiovisuell hat uns der Film allesamt gepackt. Doch frei von Kritik sind wir im neuen Jahr nicht.

Ob der zehnfach Oscar-Nominierte zurecht Preise und hohe Kritik einheimst oder es sich doch um einen eher typischen Kriegsfilm im pompösen Gewand handelt, erfahrt ihr in dieser Folge.

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

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CineCouch – Folge 264: Star Wars Episode IX: The Rise of Skywalker

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Hallo zusammen und ein frohes Weihnachtsfest!

Die CineCouch verabschiedet sich mit der unvermeidlichen Episode zum Abschluss der Skywalker-Saga und der ersten Star Wars-Trilogie unter Disney aus der 2010er-Dekade. Leider nur zu zweit mit Jan und Niels, weil Michi ihre Stimme schonen musste. Dennoch ist ein durchaus ergiebiges Gespräch mit zwei nicht konträren, aber doch unterschiedlichen Ansichten auf EPISODE IX dabei herausgekommen. Wir beginnen mit einem spoilerfreien Gesamteindruck der vorangegangenen Filme und unseren ersten Gedanken zum Abschluss der Reihe. Nach gut 30 Minuten geht es dann ans Eingemachte.

Wir diskutieren insbesondere die Charakterentwicklungen der neuen Hauptfiguren der Episoden 7 bis 9, welche Szenen uns besonders gut und schlecht aus RISE OF SKYWALKER im Gedächtnis bleiben und insbesondere über die Entscheidungen, die die Reihe nach dem hitzig diskutierten 8. Teil von Riad Johnson, nun wieder zurücknimmt. Und natürlich sprechen wir auch noch einmal über die Trilogie als Ganzes.

Eine Menge Gesprächsstoff also, bei dem wir mit Lichtgeschwindigkeit die drei Stundenhürde genommen haben. Wir hoffen, zwischen den Jahren kommt euch diese CineCouch-Folge also gerade recht.

Wir alle wünschen euch noch ein Frohes Fest und kommt gut in das neue Jahrzehnt!

Bis 2020, eure CineCouch.

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CineCouch – Folge 263: Se7en

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Hallo zusammen!

Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen, die CineCouch ist am 5. Dezember 2019 stolze 7 Jahre alt geworden, also nun eingeschult, wie Daniel vom Spätfilm so pointiert auf Twitter zum Besten gab. Anlässlich dieser formidablen Zahl haben wir uns endlich einem der Regisseure genähert, über den wir unbedingt mal sprechen wollten – mussten: David Fincher.

Mit SE7EN, überhaupt erst seinem dritten Spielfilm hat der ehemalige Musikvideo- und Werbefilme einen modernen Klassiker hervorgezaubert. Eine durchdachte, melancholische Kriminalgeschichte wird zur Gratwanderung des Geschmacks, die Charaktere zum Spielball eines fanatischen Serienkillers und die Stadt zum Sinnbild einer verkommenen Welt. Mit Brad Pitt und Morgan Freeman in den Hauptrollen perfekt besetzt, entspinnt sich einer der pessimistischsten Ermittler-Plots der Filmgeschichte.

Und obendrein gibt es noch ein fulminantes Finale, einen (mittlerweile) unter der CineCouch umstrittenen Bösewicht und eine ganze Menge 1990er Jahre-Flair.

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CineCouch – Folge 262: The Wife [Gast: Ellie&Felicitas/Gutenbuchclub]

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Hallo zusammen!

Es ist eine besondere Folge, die wir euch präsentieren. Denn auf der CineCouch haben wieder einmal Gäste Platz genommen. Wobei vielmehr Jan zu Gast war. In einem Crossover-Podcast sprechen wir nämlich über ein Buch und seine filmische Adaption und wir empfehlen, zunächst rüber zu schalten in den Gutenbuchclub Podcast von Ellie und Felicitas. Dort haben wir zu dritt über Meg Wolitzers Roman “The Wife”, zu Deutsch “Die Ehefrau” gesprochen.

Im Anschluss haben wir dann die CineCouch-Episode aufgenommen, in der wir zunächst kurz abstecken, was wir von Literaturverfilmungen im Allgemeinen erwarten, bzw. was für Vor- und Nachteile die Übertragung von Schrift in das Audiovisuelle haben kann. Dann wühlen wir uns in den Film THE WIFE, zu Deutsch “Die Frau des Nobelpreisträgers”. Die hochkarätige Besetzung mit der famosen Glenn Close an erster Stelle zu nennen, Jonathan Pryce und Christian Slater ist dabei einer der Lichtblicke einer ansonsten mit großer Emotion und auch durchaus verschiedenen Meinungen gespickten Diskussion.

Wir hatten mit den beiden Podcasts auf jeden Fall eine Menge Spaß und hoffen, ihr habt eine unterhaltsame und informative Zeit mit diesem Cross-Cast.

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CineCouch – Folge 261: Sweet Smell of Success #Noirvember

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Hallo zusammen,

unsere Reise durch Filmgeschichte und Twitter-Themen-Monate geht weiter. Nachdem wir uns in diesem Jahr schon schwerpunktmäßig im #Japanuary, #MarchialArts, #SetteGialli, #Seoultember und zuletzt im #Horrorctober rege an diesen Aktionen beteiligt haben, in denen man mittels Hashtags über Gesehenes in Kontakt tritt, sind wir nun im #Noirvember angekommen.

Der Film Noir passt dabei wohl so gut wie kaum ein anderes Genre / bzw. kein anderer Filmstil in diesen Monat, in dem das Wetter rauer und kälter wird, die Natur sich wandelt und die Tage kürzer werden. Denn im Film Noir herrschen Kälte, Misstrauen, Melancholie und Verbrechen vor und natürlich nicht zuletzt das Spiel von Licht und Schatten. Mit SWEET SMELL OF SUCCESS haben wir uns in dieser Folge einen späten Noir der klassischen Periode (1941-1958, beginnend mit THE MALTESE FALCON bis zu Orson Welles’ TOUCH OF EVIL) vorgenommen.

In Deutschland erschien der Film unter dem Titel DEIN SCHICKSAL IN MEINER HAND unter der Regie von Alexander Mackendrick (LADYKILLERS). Jan und Niels nähern sich dem Film vor allem mit dem Blick auf die typischen Noir-Elemente, zu denen SWEET SMELL OF SUCCESS einige Abweichungen aufweist.

Nehmt ihr am #Noirvember teil und habt diesen Film bereits gesehen oder auf eurer Liste? Dann diskutiert mit uns und sorgt für einen Hauch süßen Dufts des Erfolgs.

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CineCouch – Folge 260: Alien #Horrorctober

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Hallo zusammen!

Der #Horrorctober 2019 neigt sich dem Ende zu und wir feiern Halloween mit einem Filmklassiker des Horrorgenres und der Science Fiction. Ridley Scott hat 1979 mit ALIEN nicht nur den Grundstein für ein abwechslungsreiches (und qualitativ nicht immer überzeugendes) Franchise, sondern auch den Genre-Mix des Sci-Fi-Horrors gelegt. In Erinnerung geblieben ist natürlich auch das Design des titelgebenden Monsters, das vom Schweizer H.R. Giger stammt und sicher für so manche Albträume gesorgt hat.

Wir nehmen den Auftakt zum ersten von hoffentlich noch vielen Besprechungen über die ALIEN-Reihe und sprechen neben dem Monster über die dichte Atmosphäre, das gelungene Set-Design und die Figuren der Nostromo-Crew, bei dem neben einem Androiden natürlich die weibliche Heldin Ripley heraussticht. Mit dieser Rolle wurde Sigourney Weaver zum Weltstar.

Und da Geschichten über ALIEN Bücher und Podcasts füllen, verweisen wir weiter unten und in der Episode noch auf die Folgen von einigen Freunden des Hauses. Also, viel Spaß beim Hören, ansonsten gibt es Saures!

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CineCouch – Folge 259: Midsommar #Horrorctober

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Hallo zusammen!

Der #Horrorctober dauert an (alle Infos findet ihr hier auf unserer Webseite) und es geht weiter mit einem aktuellen Kinofilm! Mit HEREDITARY lieferte Ari Aster im letzten Jahr überraschend einen der bestbesprochenen Horrorfilme 2018 ab, MIDSOMMAR schickt sich an, seinen Ruf zu festigen. Florence Pugh brilliert als junge Amerikanerin, die auf einem Trip nach Schweden ein Familientrauma, ihre dysfunktionale Beziehung und einen mysteriösen heidnischen Kult überwinden muss.

Zum Einstieg sprechen wir über die schon einige Jahre andauernde Neue Welle an von der Kritik gelobten Horrorfilmen und über passende übergreifende Bezeichnungen. Bei MIDSOMMAR geht es dann in die Vollen inklusive Spoiler, Interpretationen und Einflüssen! Also verschwindet noch mal schnell ins Kino und hört rein, wir wünschen viel Spaß!
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CineCouch – Folge 258: The Invisible Man #Horrorctober

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Hallo zusammen!

Es ist wieder soweit – die gruseligste Zeit des Jahres steht an! Es ist #Horrorctober und als zentraler Anlaufpunkt ist die CineCouch natürlich auch wieder mit Podcastepisoden zu Horrorfilmen wieder am Start. Alles zum #Horrorctober findet ihr hier auf unserer Webseite.

In Folge 258 müssen Jan und Michi ohne Niels auskommen. Aber das macht dieses Mal keinen so großen Unterschied, ist THE INVISIBLE MAN von James Whale aus dem Jahr 1933 doch Thema von Michis Bachelorarbeit gewesen. Die liegt nun schon ein paar Jährchen in der Vergangenheit, aber einige zentrale Aspekte ihrer Analyse finden sich auch in unserer Folge wieder. So reden wir nicht nur über die – insbesondere für die damalige Zeit – herausstechenden Effekte, sondern auch über die Hauptfigur und welche Horrortypen sich in ihr wiederfinden.

Macht euch bereit für unsere Folge und denkt immer daran: Ein Unsichtbarer könnte jederzeit neben euch stehen und mitlauschen!

Viel Spaß!

Abbott and Costello Meet #Horrorctober

Schon wieder ist ein Jahr rum und nach so vielen tollen Monaten, die Filmtwitter und -blogosphäre mit dem #Japanuary, dem #MarchialArts, #SetteGialli oder zuletzt den #Seoultember bereicherten, kehren wir zurück zum Ursprung: #Horrorctober geht in sein 7. Jahr. Macht ihr wieder mit?

Abbott and Costello Meet #Horrorctober spielt natürlich wie schon die vergangenen #Horrorctober auf die erste große Horror-Phase der Filmgeschichte an, die mit Universals Klassikern DRACULA und FRANKENSTEIN 1931 begann und mit etlichen Fortsetzungen und weiteren Monstern in die Geschichte eingegangen ist. Ende der 1940er Jahre stellte sich das ein, was man als Ermüdung eines Genres bezeichnet. Die große Popularität ging schon allmählich zurück und das Genre war grundlegend auserzählt – doch die Marken hatten weiterhin Potential. Und indem die großen Monsterfiguren auf das damals enorm populäre Comedy-Duo Bud Abbott und Lou Costello trafen, erlebten die Horrorgestalten noch einmal einen Aufschwung (der im übrigen durch immer weitere Mash-Ups seinerseits wieder zu einer Ermüdung sorgte…)

Das soll im Übrigen nicht bedeuten, dass der #Horrorctober nun ebenfalls auf dem absteigenden Ast wäre! Mitnichten. Das Hashtag wird jedes Jahr aufs Neue längst nicht mehr durch uns auf Twitter wieder zum Leben erweckt, sondern durch seine vielen Fans und Liebhaber des Horrorfilms. Ermüdung gab es allenfalls auf der CineCouch, die sich schon immer schwer getan hat, Namen zu finden (nicht zuletzt für den eigenen Podcast). Aber seid euch gewiss: Im kommenden Jahr wird der #Horrorctober erneut zurückkehren. Einzig die Anlehnung an die Universal-Klassiker wird es nicht mehr geben.
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