Media Monday #109

CineCouch Media Monday Jan

Jede Woche bittet Wulf vom Medienjournal mit seinen Fragen zum Media Monday. Diese Ausgabe hat sich Jan Zeit genommen und sinniert über die am dümmsten eingesetzte Superkraft, lebensechte Tiger und ein unvergessliches Dinner mit einem der größten Regisseure aller Zeiten.

1. Zuletzt gekauft habe ich mir endlich mal ein 5.1 Heimkinosystem, um ein bisschen mehr Kino-Feeling ins ebenfalls noch recht neue Wohnzimmer einziehen zu lassen.

2. Von allen Superheldenkräften ist Unsichtbarkeit die sinnloseste, weil damals in FANTASTIC FOUR Jessica Alba “Invisible Girl” spielte – finde den Fehler.

3. Die CGI-Arbeit für den Tiger in LIFE OF PI hat mich tief beeindruckt, weil ich tatsächlich die meiste Zeit trotz des Vorwissens um die computergenerierte Illusion ein echtes Tier gesehen habe.

4. Alfred Hitchcock würde ich schon gerne mal besuchen, weil er wahrscheinlich mit einem der besten Abendessen mitsamt exquisiten Getränken und amüsanten Anekdoten einen unvergesslichen Abend schaffen würde.

5. Meine Empfehlung für die diesjährige Urlaubslektüre ist zudem gleich meine letzte Urlaubslektüre “Paper Towns” von John Green.

6. Für GRAVITY, den neuen Film von Alfonso Cuarón, würde ich selbst bei schönstem Wetter ins Kino eilen, weil mich nach den drei bisher gezeigten Teaser-Trailern selbst Sandra Bullock nicht abschrecken konnte .

7. Mein zuletzt gesehener Film war DER BLAUE ENGEL (D 1930, Regie: Josef von Sternberg) und der war einmal mehr eine gelungene weiterführende Lernstunde in dem in den Künsten verbreiteten Zeitgeist der Weimarer Republik , weil Sternberg offenbar zu den Regisseuren zählt, die mit ihren Filmen noch wirklich relevante Aussagen über ihre Zeit fällen konnten. Und außerdem wurde Marlene Dietrich mit ihrem Auftritt zu einem Star – zurecht.

9 Gedanken zu „Media Monday #109

  1. Ich habe mir neulich mal wieder Asia-Kram aus England importiert: Akira und ein indizierter Hunger-Games-in-extrem-Film (na, wer weiß, was gemeint ist? ^^)

    • LIFE OF PI habe ich nicht einmal in 3D gesehen, musste aber ziemlich oft daran denken, wann welcher Effekt geplant war. Das merkt man ja meist ziemlich deutlich.
      Und so lange CGI einem Film dienlich ist, kann ich den Künsten aus dem Rechner auch viel abgewinnen. Zum Selbstzweck sollte es eben nicht verkommen.

    • Na, umso besser, dass die Diskussion endlich mal angestoßen wurde. Denn gerade bei solchen Filmen, die mit ausgezeichneten Effekten aufwarten, dürfte die Selbstverständlichkeit für ebenjene Effekte ins Wanken geraten. Allerdings lässt es bei dem Film einem faden Beigeschmack zurück.

  2. “endlich mal ein 5.1 Heimkinosystem” – Daumen hoch! Ich war hin und weg, als ich damals mein erstes – noch für den PC – kaufte. Jetzt im Wohnzimmer natürlich nochmal ein ganzes Stück besser. Nie mehr ohne!

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