CineCouch – Folge 69: Guardians of the Galaxy

CineCouch #69 - Guardians of the Galaxy

Hallo zusammen!

Wir haben es uns mal wieder in den Kinosesseln gemütlich gemacht und uns für diese Folge den aktuellen Kassenschlager der Kinos zur Gemüte geführt. Michi, Daniel und Paul sind die GUARDIANS OF THE GALAXY. Naja zumindest fast. Immerhin reden die drei ausführlich über das neueste Werk aus der Comic-Schmiede Marvel. Dabei haben sie ordentlich was zu diskutieren, denn die Meinungen könnten verschiedener nicht sein. Also schnallt euch an, in dieser Folge sind Feuer und Emotionen. Da braucht ihr euch fast den Film, über den gesprochen wird, gar nicht mehr anschauen. Oder doch? Hört selbst.

Viel Spaß!

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GUARDIANS OF THE GALAXY in der IMDb
GUARDIANS OF THE GALAXY auf Letterboxd

Der im Cast erwähnte Artikel über den Umgang mit MacGuffins im Marvel-Universum

Trailer:

2 Gedanken zu „CineCouch – Folge 69: Guardians of the Galaxy

  1. So, nun habe ich dank des Heimkino Release auch mal GUARDIANS geguckt und mit meinem Buddy René ebenfalls nen Podcast dazu aufgenommen.

    Ich bin ja selten enttäuscht, aber bei diesem Film war es aufgrund des überschwänglichen Lobes von ÜBERALL kaum möglich keine Erwartungen zu haben – insofern bin ich doch ziemlich enttäuscht. Und verstehe die Welt nicht mehr. In meinen Augen (und ich spreche da auch für meinen Podcast-Partner) mit Abstand das generischste udn uninteressanteste, was das MCU bis jetzt hervor gebracht hat. Würde den echt als „kurz vor mies“ einstufen. Wir Podcasten ja noch nicht lange, und das war der erste Filme, wo wir echt Probleme hatten Gesprächsstoff zu finden, weil wir ihn inhaltlich SO belanglos fanden. Verstehe die Menschen nicht! Bei euch waren ja immerhin 2 von 3 underwhelmed – das beruhigt mich. Ich frage mich, ob mein gehrin zu entspannt für solchen Quatsch funktioniert. Der Plot ist für Dreijährige, wird aber so krude, überladen und chaotisch vermittelt, dass ich wirklich Probleme hatte fest zu machen worum es eigentlich geht. Und der Villain? Was war das denn? Blassester Bösewicht aller Zeiten!

    • Ich kann irgendwie beide Sichtweisen nicht ganz teilen: Die Begeisterung fällt zu überschwänglich aus, aber deine harsche Kritik kann ich genauso wenig teilen.

      Erstmal haben wir es mit einem Marvel-Blockbuster zu tun, was für absolute Formelhaftigkeit spricht und mich normalerweise abschreckt. GUARDIANS übergeht dies meiner Meinung nach durch verschiedene Strategien: den Scifi-Ansatz, sodass man nicht zum 300. Mal die Zerstörung von New York anschauen muss. Und durch eine ordentliche Portion Selbstironie, die meist genau dann ausgepackt wird, wenn klebriger Pathos die Überhand zu übernehmen droht und dadurch ausgebremst wird (als Beispiel nenne ich mal die „Typen, die sinnlos im Kreis herumstehen“). Zudem punktet der Film bei mir persönlich durch einige Referenzen wie Richtung Indiana Jones am Anfang, die teils Mass Effect-artige Optik und den netten Soundtrack..

      Abgesehen davon gibt es natürlich schon einen altbekannten Plot, zu viel buntes CGI statt handgemachter Kulissen und den von dir genannten blassen Bösewicht. Nachdem ich kürzlich die beiden Captain America-Filme gesehen habe, finde ich den hier aber nicht unbedingt schlechter als sonst bei Marvel üblich.

      Insofern kann ich am Ende nur sagen: Für mich, der mit Blockbustern und insbesondere Marvels Superhelden größtenteils abgeschlossen hat, zeigte GUARDIANS durchaus, wie unterhaltsam Blockbuster sein können. Klar: Tiefgang und Substanz gibt es hier nicht, aber immerhin kann Marvel daran dann nicht so kläglich scheitern, wie es eben bei Captain America 2 der Fall war.

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