CineCouch – Folge 119: Persepolis

Folge 119

Hallo zusammen!

Diese Woche haben sich Paul, Michi und Jan etwas Besonderes vorgenommen: Sie besprechen den französischen Animationsfilm PERSEPOLIS (2007). Die Autobiographie erzählt Marjane Satrapis Flucht aus ihrem Heimatland Iran nach Österreich und wieder zurück. Die gekonnte Mischung aus Politikdrama und Comig of Age-Geschichte spricht dabei Themenbereiche an, die leider wieder aktuell sind und auch die Podcaster nachdenklich gestimmt haben. Doch dank des gelungenen Einsatzes sehr humoristischer Momente, zaubert PERSEPOLIS nichtsdestotrotz ein Lächeln auf unsere Lippen. Aber hört selbst. Viel Spaß!

Eure CineCouch.


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Timecodes

0:00:00 – Begrüßung und einleitende Worte
0:05:25 – CUT! – Vorstellung: Brides of #Horrorctober
0:10:40 – Aufruf: Schlagt uns einen Horrorfilm für die Halloween-Folge vor
0:12:12 – Zurück zum Film! Inhalt von PERSEPOLIS
0:15:40 – Hintergrund des Films
0:17:07 – Filme der Regisseurin
0:20:25 – Besprechung: PERSEPOLIS
1:04:20 – Fazit
1:13:30 – Schlussworte und Verabschiedung

PERSEPOLIS in der IMDb
PERSEPOLIS auf Letterboxd

Außerdem schaffte es PERSEPOLIS auf unsere Liste der besten Animationsfilme!

2 Gedanken zu „CineCouch – Folge 119: Persepolis

  1. OMG !!!
    Ein ganzer Podcast nur für mich (fast) !!!
    Das Gormenghast bedankt sich ganz herzlich bei euch !!!

    (Der Nickname bezieht sich tatsächlich auf die Roman-Trilogie von Mervyn Peake, die ich sehr schätze. Den Film dazu kenne ich nicht, habe aber gehört er wäre nicht gut gelungen. Gilt wohl als ähnlich unverfilmbar wie HERR DER RINGE es seinerzeit war).

    Tatsächlich hat mich interessiert, welche Punkte ihr für diskussionswert hieltet, weil, wie ihr auch richtigerweise erwähntet, man bei diesem Film praktisch über jede Szene reden kann. Wohl wegen der momentanen Flüchtlingswelle war euch das Politische ein großes Thema, ich dagegen liebe den charmanten Humor des Filmes besonders, der natürlich verstärkt wirkt im Kontrast zu den tragischen Momenten.
    Für mich ist PERSEPOLIS ein wirkliches Wunderwerk, und ich frage mich wie unendlich dröge dieser Stoff in den Händen anderer Filmschaffender geworden wäre. So ist aber ein leichter/schwerer, lustiger/trauriger Film entstanden, den es in dieser Kombination der Gegensätze eigentlich nicht geben dürfte.
    Falls ihr einen ähnlichen Film kennt nur heraus damit, ich suche bis heute 🙂

    Nochmals vielen Dank für die Berücksichtigung meines Hörerwunsches, ich fühle mich geehrt und könnte wohl über jede Szene Bücher schreiben.

    PS:
    Ihr sucht gar schröckliche Horrorfilme?
    Ich empfehle für einen ganz und gar unerträglichen Filmgenuss MARTYRS. Bevor ich mich verzettel tippe ich ab was in der TV-Spielfilm steht, und der Regisseur Pascal Laugier selbst gesagt hat:
    „Nach MARTRYS wurde ich von knallharten, am ganzen Körper tätowierten Heavy-Metal-Typen angeschnauzt, weil sie der Film so erschüttert hat. Darauf bin ich sehr stolz.“
    Und weiter O-Ton TV-Spielfilm:
    „Mit MARTYRS ist dem Regisseur 2008 ein Paradox gelungen: ein intelligenter, sogar sensibler Film über philosophische und spirituelle Fragen, dessen fast unerträglich grausamer Plot das Publikum aber an seine Grenzen führt“.

    Was für euch?
    Ich persönlich schaue den bestimmt kein zweitesmal…:(

    • Gern geschehen – die politische Ebene ist zumindest mir erst während der neuen Sichtung aufgefallen, passte jetzt aber umso besser in den derzeitigen Kontext.
      Wir bedanken uns für den guten Vorschlag, wer weiß, ob wir sonst mal den Film auf die Liste genommen hätten (man ist ja doch vergesslich)?

      MARTYRS, ja – harter Tobak. Ziehen wir auf jeden Fall in Betracht, würde ich sagen. Wobei ich mir tatsächlich noch schwer damit tue, dem Film wirklich diese philosophische Ebene zuzugestehen. Hat demnach aber hervorragendes Diskussionspotential!

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