CineCouch – Folge 144: Raiders of the Lost Ark

Folge 144

Hallo zusammen!

Daniel und Jan haben sich Lederjacke, Hut und Peitsche gegriffen und sich in ein unvergessliches Abenteuer gestürzt. Mit der Besprechung zum Klassiker des Blockbuster-Kinos RAIDERS OF THE LOST ARK (Jäger des verlorenen Schatzes) von Steven Spielberg beginnen wir unsere Vorbereitungen auf den angekündigten INDIANA JONES 5. 2019 soll Harrison Ford wieder als Grabräuber und Archäologie-Professor auftreten. Zeit genug jedes Jahr einen Film der Reihe vorzustellen.

Uns haben es in dieser Folge insbesondere der zum Idol und prototypischen Abenteuerhelden gewachsene Protagonist, die taffe Frau an seiner Seite und die Action angetan.

Viel Spaß!

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RAIDERS OF THE LOST ARK in der IMDb
RAIDERS OF THE LOST ARK auf Letterboxd

Die Kollegen von der Wiederaufführung besprechen den Film ebenfalls

Tom Gunnings Aufsatz: „The Cinema of Attraction“ (PDF)

Die Liste aller Beiträge zum #oWEstern auf Letterboxd

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Trailer


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8 Gedanken zu „CineCouch – Folge 144: Raiders of the Lost Ark

  1. Sehr schön war es. Vielen Dank.

    Ich werfe mal noch die Theorie ins Spiel, dass alle „Folgen“ mit ungeraden Ziffern brillant sind und alle mit geraden überflüssig. Demnach dürfte der neuste wieder ein Treffer sein, auch wenn Harrison Ford dann schon 80 wäre.

    Eigentlich schreibe ich aber zum Thema „geschnittene Versionen“ und „fehlende Szenen“. Im Free-TV, ich denke auf SAT1, lief in den ersten Jahren immer eine unglaublich verstümmelte Fassung, die die Logik des Films für Uneingeweihte vollkommen undurchschaubar machte.

    Namentlich wurde die Szene nicht gezeigt, in der der Nazi-/Gestapo-Bösewicht Arnold Ernst Toht den Hand zum Hitlergruß hebt und man das eingebrannte Medaillon in seiner Handfläche sieht. Ich glaube sogar eher, dass die Szene wegen des „Heil Hitler“s als wegen der verbrannten Hand nicht gezeigt wurde.
    Folge für die Handlung: Man erfährt nie, woher die Nazis ihr Medaillon für die Grabungen hatten und warum auf ihrer Version die Rückseite fehlte.

    Ganz schlimm. Werde ich nie vergessen können. Macht dieses Meisterwerk aber natürlich für mich auch nicht kaputt.

    Weiter so!

    • Freut mich sehr, dass dir die Folge gefallen hat!
      An die Sat.1-Version aus den 90ern kann ich mich auch noch entsinnen. Vor allem bei der LKW-Verfolgungsjagd und beim Flugzeug fehlten da einige Shots. Die von dir erwähnte Szene ist da schon wichtiger für die Handlung.

      Wir machen weiter so (und Indy in bester Manier am besten auch)

      • Interessant dabei, ist (habe noch ne Werbung auf ner alten VHS, wo man es sieht), dass Sat1 alle Szenen aus dem Film genommen hat, die komischerweise in der eigenen Programmankündigung auftauchten, so als habe man nur eine Kopie gehabt mit der man arbeiten musste. Daher ist es stellenweise auch völlig willkürlich was da fehlt

        • Der Jugendschutz war in den 90er Jahren ja doch noch etwas anders gelagert als heute – aber beim Fernsehen gibt es keine übergreifende Behörde, die das Programm überwacht (vor Ausstrahlung). Die FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen) tritt anders als die FSK im (Heim)Kino-Bereich wenn überhaupt nach der Ausstrahlung auf den Plan.

          Das heißt, da der Film RAIDERS OF THE LOST ARK eine FSK 16 im Kino erhalten hat, konnte diese Fassung nicht um 20:15 Uhr gezeigt werden (ab 16 Jahren darf erst nach 22:00 Uhr ausgestrahlt werden). Es haben also sicher intern Mitarbeiter Hand angelegt und den Film so geschnitten, dass man auf jeden Fall die Szenen erwischt, die zu Problemen führen könnten. Wundert mich dann also nicht, wenn es willkürlich erscheint.

  2. Also zur Musik habe ich ein paar Anmerkungen:

    Bei ‚Bridge of Spies‘ ist euch ein Fehler unterlaufen – der Score wurde nicht von Williams komponiert, sondern von Thomas Newman.

    http://www.jwfan.com/?p=7446

    Eigentlich war Williams gesetzt, wurde dann aber ersetzt. Es wäre die 27. Kooperation von Spielberg und Williams geworden – so war es der erste Spielberg-Film seit 1985 ohne Williams.

    Ich glaube aber auch, dass es bei Indy eine Zukunft ohne Williams geben wird – sofern sie seine Themen weiterverwenden. So geschehen bei ‚Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft‘ von Clint Bajakian und bei ‚Indiana Jones und der Stab der Könige‘ von Gordy Haab und Ray Harman. Ich hatte dazu mal was gebloggt:

    https://mateschrank.wordpress.com/2016/02/11/indy-feeling-schoene-videospielmusik-und-die-regression-zum-infantilismus/

    Freu mich schon auf eure nächste Folge zu Indy.

    • Vielen Dank für deine Ergänzungen! Das schaue ich mich für die nächste Folge auf jeden Fall noch an.

      Auf die musst du im Übrigen auch gar nicht mehr lange warten 😉

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