CineCouch – Folge 192: Indiana Jones and the Temple of Doom

indy 2

Hallo zusammen!

Wir halten unser Versprechen ein, bis zum geplanten Kinostart und der damit einhergehenden Rückkehr von Indiana Jones auf die große Leinwand in 2019 jedes Jahr einen Teil der bisherigen Reihe zu besprechen. Nach dem großen Erfolg von RAIDERS OF THE LOST ARK war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger in Produktion ging. 1984 erscheint INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM und stellt zum ersten Mal den Protagonisten auch im Filmtitel zur Schau. Dass der Nachfolger darüber hinaus viel Bekanntes auf ungewohnte Weise verpackt, stößt bei Kritikern, Fans und restlichem Publikum auf äußerst verschiedene Meinungen. So auch bei uns.
Daniel, Jan und Michi erforschen, wie sich ein Franchise um Indiana Jones bildet, was TEMPLE OF DOOM auszeichnet, aber auch, wo seine Schwächen liegen.

Viel Spaß!

auch bei iTunes oder podcast.de

TEMPLE OF DOOM in der IMDb
TEMPLE OF DOOM auf Letterboxd

Podcasts:

Den ersten Teil der INDIANA JONES-Reihe, unser Gespräch zu RAIDERS OF THE LOST ARK könnt Ihr in Folge 144 nachhören.

Jan war im Übrigen vor Kurzem bei Longtake eingeladen und bespricht mit Lucas L’AVVENTURA von Michelangelo Antonioni.

Niels war Gast bei der Wiederaufführung mit einem Klassiker des New Hollywoods, Christians Lieblingsfilm THE LAST PICTURE SHOW.

Allgemeine Links:

Die Kritik von Roger Ebert findet ihr auf der Kritikerseite unter seinem Namen.

Todd McCarthy fand in seiner Kritik für Variety weniger jubelnde Worte über den Film.

Bestellt über Amazon.de und unterstützt uns*

Trailer


*: Die Links führen direkt zum Produkt auf Amazon.de / Bestellungen über diesen Link lassen uns ohne Aufpreis einen kleinen Anteil des Verkaufswerts zukommen.

4 Gedanken zu „CineCouch – Folge 192: Indiana Jones and the Temple of Doom

  1. Schöne Folge – hat mir mal wieder gefallen!

    Einen Fehler mag ich aber korrigieren: Es war nicht Steven Spielberg, der gerade eine Scheidung erlebt hatte, sondern George Lucas. Letzterer hat 1969 Marcia Lucas (geborene Griffin) geheiratet, welche unter anderem dafür bekannt ist, ‚Star Wars: A New Hope‘ durch ihre Schnittkünste gerettet zu haben. Die beiden hatten ihre Scheidung dann 1983 abgeschlossen. 1984 kam ‚Indiana Jones and the Temple of Doom‘ raus. Spielberg hingegen heiratete erst 1985 Amy Irving und nach einer Scheidung wiederum 1991 Kate Capshaw, also Willie Scott aus diesem Film, die er bei dem Dreh kennengelernt hat.

    Die Theorie, dass dieser Film so frauenfeindlich ist, da Lucas gerade wegen der Scheidung so verbittert war, habe ich auch schon öfters gehört.

    • Vielen Dank für das Lob und für deine Korrektur.

      Bei Lucas muss man ohnehin noch die Frage stellen, inwieweit er in der Produktion des Films überhaupt beteiligt war, einen Credit für das Drehbuch hat er ja nicht bekommen…

      Als sooo frauenfeindlich empfinde ich TEMPLE OF DOOM auch gar nicht, Stereotype sind hier ja Männer wie Frauen gleichermaßen und für Genre und Zeit war das (leider) eben Gang und Gäbe. Immerhin hat auch Willie noch mehr zu melden als vergleichbare Love Interests (wie Bond-Girls) seiner Zeit.

      • Ich glaube schon, dass Lucas stark in die Produktion involviert war – es war ja ein gemeinsames Projekt von ihm und Spielberg. In dem Artikel hier wird der Prozess beschrieben:

        http://people.com/archive/gloria-katz-and-willard-huycks-best-defense-against-critics-is-their-screenwriting-track-record-vol-22-no-8/

        Lucas, Spielberg und das Ehepaar Gloria Katz & Willard Huyck trafen sich im Mai 1982 für vier Tage in der Skywalker-Ranch und besprachen die Ideen für den Film. Lucas hatte wohl die meisten Ideen, die Unterhaltungen wurden aufgezeichnet und Katz & Huyck erhielten wenige Tage nach dem Ende des Treffens ein 500-Seiten-Skript der Gespräche. Binnen sechs Wochen schrieben sie dann ein Skript.

        Ich finde die Frauenrolle schon grauenhaft – vor allem nachdem im ersten Teil eine so tolle Frauenrolle etabliert wurde.

        • Wieder einmal Dank für den Link :)

          Mit Marion kann man Willie wirklich nicht vergleichen, das steht außer Frage. Ich stimme auch zu, dass die Frau hier im zweiten Teil über weite Strecken sehr nervig ist, aber sie hat ja doch durchaus ihre Momente (die Szene im Dschungel, die Schlafzimmer-Szene und natürlich die Rettung von Indy und Befreiung der Kinder). Aber Marion ist die durchaus toughere und bessere Rolle.

Mitdiskutieren