CineCouch – Folge 196: The Magnificent Seven

Hallo zusammen,

es ist wieder Ostern und somit Zeit für ein weiteres unaussprechliches Podcast-Format: den #oWEstern! Es gibt also Western an Ostern auf die Ohren – und weil sich im letzten Jahr sieben Podcasts beteiligten, nehmen sich Daniel, Michi und Niels nun John Sturges‘ Klassiker THE MAGNIFICENT SEVEN (USA 1960) alias „Die glorreichen Sieben“ vor. Das Quasi-Remake von Kurosawas „Die Sieben Samurai“ hat viele starke Szenen, kann uns aber in der Gänze nicht restlos überzeugen. Das liegt vielleicht auch daran, dass zumindest Niels Kurosawas Original kurz zuvor gesehen hat. Viel Spaß, hört gerne bei den Kollegen rein und frohe Ostern!

THE MAGNIFICENT SEVEN in der IMDb
THE MAGNIFICENT SEVEN auf Letterboxd

Weiterführende Links:

Letztes Jahr behandelten wir im #oWestern BONE TOMAHAWK

Jan und Paul verglichen „Die Sieben Samurai“ mit Pixar’s A BUG’S LIFE

Kurosawas YOJIMBO diente ebenfalls als Western-Vorlage.

Weitere Folgen des #oWEstern 2017:

: The Revenant
: Das finstere Tal
: Kill Bill 2
Wiederaufführung: The Ballad of Cable Hogue

2 Gedanken zu „CineCouch – Folge 196: The Magnificent Seven

  1. Hallo,

    ich habe gestern euren Podcast zu den glorreichen Sieben gehört. Sehr schön, hat nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf den Film selbst gemacht. Am Ende wart ihr für mich etwas zu kritisch, was seine Stellung als Klassiker angeht. Für mich ist THE MAGNIFICENT SEVEN ein Klassiker – aber kein Meisterwerk – des Genres. (1) Der Film ist einfach ein guter, zeitloser, unterhaltender Western, trotz der erwähnten Schwächen, und obwohl er bereits mehr als 50 Jahre auf den Buckel hat. (2) Wegen der charismatischen Darsteller enthält er, zumindest für mich, viele filmische Gänsehautmomente. (3) Der Film ist wichtig für die Entwicklung des Spätwestern und des Italo-Western. Er verhandelt nicht mehr die Themen des klassischen Western (etwa: Wildnis vs. Zivilisation). Seine Protagonisten sind Professionals und Hired-Guns ohne sichtbare (!) Moral. Es geht letztendlich nur noch um das nackte physische Überleben, sowohl der Dorfbewohner als auch der Protagonisten. Der Film spielt an der amerikanisch-mexikanischen Grenze, der mythischen Grenze zwischen Norden und Süden des Italo-Western. Von THE MAGNIFICENT SEVEN zu FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR ist es nur noch ein kleiner Schritt. Bekanntlich wolle Leone ja Charles Bronson (nach Henry Fonda) besetzen, konnte ihn (und Fonda) sich damals aber noch nicht leisten. Jetzt überlegt mal, wegen welchen Films Leone wohl Charles Bronson besetzen wollte?

    • Oh, habe noch eine Sache vergessen. Es gibt auch eine Western Version von RASHOMON: THE OUTRAGE (mit dem bizarren deutschen Titel CARRASCO, DER SCHÄNDER) von Martin Ritt und mit Paul Newman als der besagte Schänder. Den habe ich vor Jahren mal im TV gesehen. Interessant und bewußt gegen den Strich gekämmt.

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