CineCouch – Folge 268: Mississippi Burning

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Hallo zusammen!

Gebeutelt von schlechten Nachrichten in der Corona-Krise wollten wir eigentlich nur Abstand gewinnen und uns mal wieder (aus der Not eine Tugend machend) in der Filmgeschichte umschauen. Teils blauäugig haben wir uns auf MISSISSIPPI BURNING von Alan Parker aus dem Jahr 1988 geeinigt, vielfach Oscar-nominiert, auf der Berlinale uraufgeführt und mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand blendend besetzt. Der US-Cop-Thriller ist aber tatsächlich harter Tobak, basierend auf wahren Begebenheiten. Eine erschreckende Geschichte über Angst, Hass und Rassismus. Doch über dem durchaus lobenswerten Ansatz des Films schwebt immer unsere große Frage: Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Und als wie gut bewerten wir eigentlich einen einwandfrei, ja exzellent gemachten Film angesichts einer durchaus fragwürdigen Adaption einer so diffizilen Thematik? Viel Gesprächsstoff also.

Wir wünschen viel Spaß!


Jan zitiert im Podcast mehrfach diese historische Filmkritik des Spiegel

Zuletzt war Jan übrigens mit Thomas von Schöner Denken beim Cinematic Smash Team Tournament im Einsatz.

Die CineCouch sprach in Folge 231 über Spike Lees Film BLACKKKLANSMAN über amerikanischen Rassismus und den KKK

Trailer:

The Life of David Gale (2003)

CineCouch Kritik Daniel

Mit dem großen Finale von BREAKING BAD ging eine Ära zu Ende, die ein tiefes Loch in die umtriebige Serienlandschaft riss. Auf der Suche nach adäquatem Ersatz kommt man dieser Tage meist nicht an der von Netflix produzierten Politserie HOUSE OF CARDS mit einem scheinbar wieder einmal brillierenden Kevin Spacey vorbei. Das macht schon Lust auf mehr. Da zurzeit ja aber so dermaßen viel von mir geschaut werden möchte und eine komplett neue Serie den zeitlichen Rahmen ganz einfach sprengen würde, gehe ich einen zweifelhaften Kompromiss ein und schenke mit THE LIFE OF DAVID GALE zumindest Spaceys filmischem Gesamtwerk abseits der ganz großen Klassiker à la AMERICAN BEAUTY oder SE7EN  ein wenig mehr Beachtung.
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