CineCouch – Folge 269: Brokeback Mountain #oWestern

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Hallo zusammen und frohe Ostern!

Jan, Michi und Niels streifen ganz unserer Tradition folgend durch Steppen und den wilden Westen. Nun ja, zumindest haben wir uns mit BROKEBACK MOUNTAIN einen Film ausgesucht, der den “gay cowboy” zum geflügelten Wort werden ließ und gleich nach MISSISSIPPI BURNING wieder mal ein heißes Eisen anfasst – ohne jedoch in die gleich Fettnäpfchen zu treten freilich. Ang Lee’s Verfilmung einer Kurzgeschichte über zwei Schafhirten, die sich am zurückgelegenen Titel gebenden Brokeback Mountain ineinander verlieben, darf als Meilenstein angesehen werden. Denn im ur-amerikanischsten aller Genres, den Western die Protagonisten homosexuell sein zu lassen, das ist schon eine Nummer.

Wir hangeln uns in dieser Folge anhand prägnanter Szenen des wundervoll fotografierten und zum niederknien grandios gespielten Films an Themen und dem Spiel mit dem Western-Genre ab, wagen Analysen und Interpretationen und sind am Ende selbst ganz verzückt, wie gut der Handlung die Abarbeitung mit diesem Genre steht.

Wir wünschen euch frohe “oWestern”!

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CineCouch – Folge 241: Shoplifters

Hallo zusammen und Konichiwa!

In der ersten Folge des Jahres 2019 widmen wir uns Hirukazu Kore-edas SHOPLIFTERS, der 2018 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde. Das trifft sich besonders gut, weil wir uns mitten im #Japanuary befinden: In diesem Monat widmen sich zahlreiche Blogger, Podcaster und sonstige Filmfreunde dem japanischen Film. SHOPLIFTERS erzählt von einer japanischen Familie, die sich mit Ladendiebstählen über Wasser hält. Der Film zeichnet sich durch seine genauen Beobachtungen, seine Alltagspoesie und seine subtile Gesellschaftskritik aus. Über dies und mehr sprechen Jan, Michi und Niels im Podcast. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

auch bei iTunes oder podcast.de

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Der Bunker (2015)

DER-BUNKER-Filmstill-06
©Kataskop Filmproduktion & Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion KG (c)2015


IMDb / Letterboxd / dt. Kinostart: 21.01.2016 / D 2015, R: Nikias Chryssos


„Manchmal sind Familien, die auf den ersten Blick völlig normal wirken, tatsächlich kleine totalitäre Systeme, die wie Terrorregime geführt werden”, sagt Regisseur Chryssos selbst über sein Langfilm-Debüt (Quelle), mit dem er im vergangenen Jahr nicht nur den Weg in das Programm der Berlinale fand, sondern auch im Anschluss auf diversen Festival international und national für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Nun, fast ein Jahr nach seiner Premiere in Berlin, startet das (Grusel-)Kabinettstückchen in ausgewählten deutschen Kinos – und zeigt, wie man reale Geschichten außerhalb von TV-Sozialdramen ausformulieren kann: in Gestalt eines Genrefilms aus Deutschland.

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