CineCouch – Folge 274: Portrait de la jeune fille en feu (Porträt einer jungen Frau in Flammen)

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Hallo zusammen!

Selten haben wir uns so auf eine Filmbesprechung gefreut, obwohl nur ein Drittel der CineCouch den Film bereits kannte. Das alleine zeugt von der Ehrerbietung, welche Céline Sciammas neuestem Film entgegengebracht wird. Und – das gleich vorweg – das Schwärmen wird bei uns nicht enden! Wir bitten schon fast um Verzeihung, dass wir recht zügig mehr über Filmtheorie und Konzepte des Films sprechen und diskutieren (insbesondere die Blickinszenierung und das Schlagwort “Female Gaze” seien hier schon einmal genannt). Aber wir hoffen, dass wir dennoch einen guten Überblick geben können, natürlich ohne Anspruch auf eine vollständige Besprechung von PORTRAIT DE LA JEUNE FILLE EN FEU.

Denn trotz zweistündiger Besprechung von Bildern, Musik, Kunst und Liebe streifen wir nur die dargestellten Lebensrealität von Frauen Mitte des 18. Jahrhunderts, inklusive Freiheits- und Gleichberechtigungsthemen sowie der weiblichen Selbstbestimmung über ihre Körper. Aber dazu bieten eigene Gespräche ja über den Podcast hinaus noch genug Anlass. Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 271: Amer [Gast: Arne/Enough Talk!]

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Hallo zusammen!

Es ist mal wieder Zeit für italienische Genrefilme und da nimmt natürlich Arne neben Niels auf der Couch Platz! Wir kommen diesmal im 21. Jahrhundert an und sprechen über die Giallo-Hommage AMER des belgischen Filmemacher-Duos Hélène Cattet und Bruno Forzani.

Ihr Spielfilm-Debüt AMER spiegelt den Stil seiner Vorbilder aus den 60ern und 70ern überraschend werkgetreu, verfolgt aber narrativ einen ganz anderen Ansatz: In drei Episoden wird im weitesten Sinne von der erwachenden Sexualität der Hauptfigur Ana erzählt – in der Kindheit, Adoleszenz und im Erwachsenenalter. Im weitesten Sinne, weil es in diesem Experimentalfilm kaum Dialoge oder eine klassische Handlung gibt, dafür aber reichlich Stoff für Interpretationen á la David Lynch. Arne kommt damit besser zurecht als Niels, sodass das abschließende Urteil unterschiedlich ausfällt. Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 236: Ghostland [Gast: Patrick/Bahnhofskino]

Hallo zusammen!

Für unsere zweite Horrorctober-Folge in diesem Jahr hat sich Niels mit Patrick Lohmeier vom Bahnhofskino einen weiteren Gast eingeladen. Zusammen reden sie über den neusten Film des französischen Horror-Experten Pascal Laugier, der bereits mit MARTYRS und THE TALL MAN begeistern konnte. In GHOSTLAND spielt er erneut mit den Erwartungen aller Genre-Fans. Patrick und Niels haben also reichlich Gesprächsstoff. Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 213: Raw

Hallo zusammen!
Der Horrorctober ist zwar offiziell beendet, aber Niels und Michi liefern noch eine Besprechung zu einem der Highlights ihrer diesjährigen Auswahl nach: Den französischen Geheimtipp RAW (frz. “Grave”). Julia Ducournau liefert mit ihrem Regiedebüt einen geistigen Nachfolger der New French Extremity, der durch einen Coming-of-Age-Ansatz aber wesentlich mehr Herz und emotionale Tiefe mitbringt als viele seiner Ahnen. Da wir uns vor allem einer Interpretation widmen, müsst ihr euch auf Spoiler einstellen. Hartgesottenen Zuschauern sei RAW schon vorab empfohlen!

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CineCouch – Folge 162: Jules et Jim

Folge 162

Hallo zusammen!

Liebe ist kompliziert – selten wurde dies so prägnant auf Zelluloid gebannt wie in François Truffauts Klassiker JULES ET JIM. Dort steht die faszinierende Catherine zwischen zwei Männern, den besten Freunden Jules und Jim. Die drei lernen sich kennen und lieben, verlieren sich und kommen wieder zusammen. Sie ergründen das weite Feld zwischenmenschlicher Gefühle und finden Liebe, Freundschaft und Verlangen. Das alles ist leichtfüßig inszeniert und beeinflusste in etwa jede Menage-á-trois der Filmgeschichte. Daher setzt sich das Dreiergespann der CineCouch um Jan, Michi und Niels eingehend mit dem Film, seinem Schöpfer und der Nouvelle Vague auseinander – immerhin ist JULES ET JIM deren Stellvertreter innerhalb unserer 60er-Folgen.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 139: Rififi

Folge139

Bon jour Monsieurs et Madames,

in dieser Folge laden wir euch alle dazu ein, eine Pause von den großen Blockbustern zu nehmen. Lasst euch von Niels und Michi in das Paris der 50er Jahre mitnehmen, in eine Noir-Welt der Ganoven, Verzweifelten und Liebenden. Im französischen Heist-Film RIFIFI (im Original DU RIFIFI CHEZ LES HOMMES) will eine Gruppe einzigartig begabter Männer das ganz große Ding drehen. Das Ziel ist der wohlbewachte Safe eines Juweliergeschäfts.
Zunächst wird zu Beginn der Folge der Heist-Film als Subgenre des Kriminalfilms analysiert. Anschließend hört ihr spoilerfrei, warum sich RIFIFI für jeden Filmfan lohnt. Ganz am Ende klären wir dann, ob der Raub gelingt, sich alle Wünsche erfüllen oder doch der menschliche Makel die Seifenblase zum Platzen bringt. Der Anfang des Podcasts ist komplett spoilerfrei, nur zum Ende hin sprechen Michi und Niels eine kleine Warnung aus.

Also viel Spaß!
Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 116: La Passion de Jeanne d’Arc

Folge 116

Hallo zusammen,

die CineCouch ist derzeit durch Urlaube und Umzüge stark dezimiert – doch in die Pause gehen wir deswegen noch nicht. Aus der Not werden ja meist die besten Ideen geboren – ob die von Jan eine solche ist, das muss allerdings erst noch bewiesen werden. Denn Jan spricht in der neuen Folge tatsächlich ganz alleine über Carl Theodor Dreyers LA PASSION DE JEANNE D’ARC. Dabei begibt er sich mal richtig weit in die Vergangenheit der Filmgeschichte, bespricht den Film natürlich, aber lässt es sich dabei nicht nehmen, auch ein Plädoyer für alte Filme und Filmklassiker an die Hörer zu richten.

Tja, ob dieses Experiment gelungen ist? Das dürft ihr alle gerne zurückmelden und vielleicht die Diskussion, die in dieser Folge nicht zustande kommen konnte, auf die Kommentare zu verlagern.

Wie immer wünschen wir viel Spaß!

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CineCouch – Folge 95: La Haine

Folge 95

Hallo zusammen!

Die ’90er Jahre sind zwar bekannt für ihre bombastischen Verfolgungsjagden, ihre furchtbare Musik und noch viel schlimmere Frisuren, aber haben daneben auch noch echte Probleme. LA HAINE von dem damaligen Regie-Wunderkind Matthieu Kassovitz ist unser erster Ausflug auf den europäischen Kontinent und ein knallhartes Sozio-Drama. Dass der Film weitaus mehr ist, als Schwarz-Weiß-Malerei, darüber wissen Jan, Niels und Paul zu berichten.

Viel Spaß!

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Top 30: Beste Romanzen – Platz 10-1

CineCouch

Nach einigen Wochen des Wartens ist es soweit: Wir präsentieren unsere Favoriten, die besten Romanzen aller Zeiten. Viel Spaß mit den Top 10, wir freuen uns auf eure Meinungen!

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Le Passé (2014)

Kritik

Im Jahre 2011 mischte Asghar Farhadi mit JODAEIYE NADER AZ SIMIN (zu deutsch: “Nader und Simin – eine Trennung”) die Kinowelt auf: Nie zuvor war ein iranischer Film auf eine so riesige Resonanz aus dem Ausland gestoßen, nie zuvor hatte ein iranischer Beitrag den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewonnen und nie zuvor waren auf der Berlinale alle drei Bären an ein einziges Werk verliehen worden.
Nun steht mit LE PASSÉ Farhadis französischsprachiger Nachfolger in den Startlöchern und es stellt sich die Frage, ob er mit dem grandiosen Vorgänger mithalten kann.

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