CineCouch – Folge 288: Kill Bill Vol. 1

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Hallo zusammen!

Der März steht bei uns wie immer im Zeichen der Martial Arts und in diesem Jahr widmen wir uns einer Hommage an unterschiedlichste Action-Filme, -Epochen und -Held*innen: Die Rede ist von Quentin Tarantinos KILL BILL VOL. 1 mit Uma Thurman als ehemalige Auftragskillerin The Bride, die blutige Rache an dem Mann nehmen möchte, der ihr einst an ihrem Hochzeitstag eine Kugel in den Kopf jagte.

Die zwei Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug, denn Tarantino legt ein höllisches Tempo vor auf seiner Reise quer über den Globus und durchs Weltkino. Japanische Samurai- und Yakuza-Filme treffen auf Heroic Bloodshed und Kung Fu aus Hong Kong, italienische Spaghetti Western, Exploitation und Anime. Jan, Michi und Niels blicken mit Begeisterung und unterschiedlichen Graden an Nostalgie auf den Film und freuen sich auf die nächste Folge, in der Vol. 2 auf dem Programm steht und den Weg Richtung #oWestern ebnen wird. Das war sogar einen eigenen Jingle wert… Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 285: Akira #Japanuary

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Hallo zusammen!

Bereits im letzten Podcast besprachen wir mit THE FOREST OF LOVE (2020 R: Sion Sono) einen japanischen Film und nahmen damit an der #Japanuary-Aktion teil. In dieser Folge machen wir damit weiter, auch wenn die Filme kaum unterschiedlicher sein könnten.

Schon lange steht AKIRA (1988 R: Katsuhiro Ôtomo) auf Niels Liste der Filme, die unbedingt besprochen werden müssen, während Jan den Film zum ersten Mal sieht. Also wird schnell der 2.000 Seiten starke Manga hervorgeholt. Aber wir beschränken uns nicht nur auf die Kürzungen, die für den knapp zweistündigen Film notwendig waren, sondern gehen der Frage nach, weshalb AKIRA wie ein Monolith am Ende der 1980er Jahre den Durchbruch japanischer Zeichentrickkunst auch im Filmbereich bedeutete. Wir sprechen über die vielen Themen des Films, über die Atmosphäre und vor allem die Präsentation auf audiovisueller Ebene.

Und das alles in der Hoffnung, dass wir diesem herausragenden Film mit unserer Besprechung auch nur annähernd gerecht werden konnten.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 284: The Forest of Love #Japanuary

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Hallo zusammen!

Sion Sono wird zum Zeitpunkt der Aufnahme seinen ersten englischsprachigen Film im Rahmen des Sundance Festivals präsentieren – wir dagegen widmen uns im Rahmen des Japanuary seinem ersten Netflix-Film AI-NAKI MORI DE SAKEBE aka „The Forest of Love“ und ebenfalls als längere Mini-Serie verfügbar. Vordergründig ein auf Tatsachen beruhender Serienkiller-Thriller, schlägt der Film wie für Regie-Exzentriker Sono üblich unzählige Haken und vermischt unterschiedlichste Geschichten, Ideen, Emotionen und Genres und geht immer genau dahin, wo es weh tut. Und auch das Erzähltempo hat uns ganz schön herausgefordert – um nicht zu sagen genervt. Selten waren wir alle drei so kurz davor einen Film abzubrechen und versuchen dennoch im Gespräch ein kohärentes Ganzes aus diesem wahnwitzigen, anstrengenden Werk zu formen.

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CineCouch – Folge 241: Shoplifters

Hallo zusammen und Konichiwa!

In der ersten Folge des Jahres 2019 widmen wir uns Hirukazu Kore-edas SHOPLIFTERS, der 2018 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde. Das trifft sich besonders gut, weil wir uns mitten im #Japanuary befinden: In diesem Monat widmen sich zahlreiche Blogger, Podcaster und sonstige Filmfreunde dem japanischen Film. SHOPLIFTERS erzählt von einer japanischen Familie, die sich mit Ladendiebstählen über Wasser hält. Der Film zeichnet sich durch seine genauen Beobachtungen, seine Alltagspoesie und seine subtile Gesellschaftskritik aus. Über dies und mehr sprechen Jan, Michi und Niels im Podcast. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 221: The Whispering Star

Hallo zusammen,

der #Japanuary neigt sich so langsam dem Ende zu und Niels und Michi nehmen euch noch mal auf eine ganz besondere Reise mit. In Sion Sonos THE WHISPERING STAR begleitet man eine galaktische Androiden-Postbotin auf ihrem Jahrzehnte andauernden Arbeitsweg im spartanischen Hausboot-Raumschiff. Wem das noch nicht merkwürdig genug ist, dem sei gesagt, dass der Film auch mit einem sehr eigenwilligen Tonkonzept daher kommt. Einzigartig, poetisch, wunderbar. Ein faszinierendes Erlebnis, das nicht für Jedermann ist – wie so gerne mal bei japanischen Kreationen. Alle Einzelheiten hört ihr wie immer im Podcast.

Viel Spaß! Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 219: Graveyard of Honor (1975 & 2002) [Gast: Michael/Komdehagens]

Michael vom Kompendium des Unbehagens war maßgeblich an der Schöpfung des #Japanuary beteiligt und hat Niels zu einem Gespräch eingeladen. Ursprünglich als Gastspiel geplant, findet ihr die Folge nun auch in unserem Feed.
Thema ist bzw. sind zwei Yakuza-Filme: Kinji Fukasaku konzipierte seinen düsteren GRAVEYARD OF HONOR (JP 1975, OT: Jingi no hakaba) als Abgesang auf vorangegangene Yakuza-Filme. Völlig nihilistisch wird es aber vor allem bei Takashi Miikes Remake aus dem Jahre 2002, der mal wieder sämtliche Grenzen des guten Geschmacks mit großer Freude einreißt und damit zumindest Niels auch etwas vor den Kopf stößt. Was beide Filme verbindet, trennt und auszeichnet, erfahrt ihr im Podcast. Und drüben beim Kompendium gibt’s sogar noch etwas zu gewinnen:

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CineCouch – Folge 218: Branded to Kill [Gast: Nenad/Bildnachwirkung]

Branded to Kill

Wir starten 2018 mit dem #Japanuary, einer Filmaktion, in der acht selbst ausgwählte japanische Filme geschaut werden – wie immer auch bei Letterboxd, Twitter und Co.
Für die erste Folge des Jahres hat sich Niels Unterstützung eingeladen: Nenad vom Podcast Bildnachwirkung ist zu Gast und hat den Gangsterfilm BRANDED TO KILL im Gepäck. Dessen 2017 verstorbener Regisseur Seijun Suzuki prägte mit seinen subversiven Filmen Generationen von Filmemachern – und das, obwohl seine Werke zunächst erfolglos blieben und er gegen ein Berufsverbot ankämpfen musste. Dies und mehr erfahrt ihr in der neuen Episode. Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 161: Yojimbo

Folge 161

Hallo zusammen!

Unsere 60er-Reihe geht weiter und in dieser Folge nehmen wir den weiten Weg ins ferne Japan auf uns und reisen gleich noch einige Jahrhunderte zurück in die Zeit, in denen aus dem Dienst entlassene Samurai als Ronin durchs Land ziehen. Ein fähiger Schwertkämpfer, gespielt vom japanischen Filmstar Toshiro Mifune, tritt in Akira Kurosawas YOJIMBO alleine gegen die Banditen zweier rivalisierender Banden in einer Kleinstadt an. Wir befinden uns in einer Welt ohne Moral und Anstand, in der einzig und allein Geld wert hat.

YOJIMBO wird zum geistigen Vater des Italo- und Spätwesterns. Schon 1964 verfilmt Sergio Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle den Stoff mit Motiven des Wilden Westens neu. Wie viel Western in Kurosawas Samuraifilm schon steckt, welch besondere Bildsprache auch in diesem Film zu entdecken ist und viele weitere Punkte nehmen sich Jan, Niels und Paul an.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 97: Perfect Blue

Folge 97

Hallo zusammen!

Zum zweiten Mal innerhalb unserer Reihe der 90er-Filme führt es uns in den fernen Osten und es steht der erste Animationsfilm an: Es handelt sich um den japanischen Film PERFECT BLUE von Satoshi Kon. Der viel zu früh verstorbene Meister behandelt darin wie in den meisten seiner weiteren Filmen ernsthafte und erwachsene Themen wie Träume, die menschliche Psyche und Identität. Empfohlen sei an dieser Stelle unsere Folge 80 über Träume im Film.
PERFECT BLUE besprechen Niels und Paul dabei mit einem Gast: Unser Freund und Filmwissenschafts-Kommilitone Toni gibt sich die Ehre. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und wünschen euch viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 89: Chihiros Reise ins Zauberland

CineCouch #89 - Chihiros Reise ins Zauberland

Hallo zusammen!

SEN TO CHIHIRO NO KAMIKAKUSHI – so lautet der Originaltitel von Hayao Miyazakis allseits beliebten Oscar-prämierten Animationsfilm, der hierzulande als „Chihiros Reise ins Zauberland“ bekannt ist oder auch als „Spirited Away“. Daher machen wir heute einmal eine besondere Ausnahme und verwenden nicht den Originaltitel. Ansonsten bleibt alles beim Alten:
From Animations-Action-Team, bestehend aus Michi, Niels und Ghibli-Fan Paul, the guys who brought you Folge 86: WALL-E, comes a podcast to rule them all. Wir versuchen die Faszination des 2001 erschienenen Films zu erklären, arbeiten den Subtext der Geschichte heraus und versuchen den erzählerischen Ansatz von Miyazaki und Studio Ghibli westlichen Produktionen gegenüberzustellen. Und Paul darf zudem den Fanboy rauslassen. Ein bißchen.

Nun aber viel Spaß und lasst uns eure Meinung da!

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