CineCouch – Folge 321: Verdens verste menneske (Der schlimmste Mensch der Welt) 

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Jan
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Niels

Hallo zusammen!

Nach etwas längerer Pause melden wir uns mit dem neuesten Film des norwegischen Regisseurs Joachim Trier DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT zurück, dem positive Kritiken und Preise vorauseilen. Grund genug für Jan und Niels sich dieses Werk genauer anzuschauen. Und soviel können wir vorwegnehmen: Der Film hat es uns sehr angetan. Das reicht von der visuellen, erzählerischen, bis hin zur persönlich emotionalen Ebene.

Wir bewegen uns querbeet durch die 12 Kapitel (zuzüglich Prolog und Epilog) und sprechen dabei über die Generation Y, Stillstand, Liebe, Beziehungen, Feminismus und Comics und vieles, vieles mehr. Und weil wir in der Folge nicht an uns halten können, sei soviel gesagt: Wer sich von dem Film überraschen lassen möchte, sollte einfach schnurstracks ins Kino rennen und sich Tickets für die nächste Vorstellung kaufen und dann unserem Gespräch lauschen.

Alle anderen, geht trotzdem ins Kino – viel Spaß beim Zuhören!

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CineCouch – Folge 315: The Batman

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Jan
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Michi
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Niels

Hallo zusammen!

Auch wenn wir zugeben, Superhelden ein wenig überdrüssig zu sein: Wenn ein neuer Batman erscheint, schauen wir genauer hin. Denn überraschend häufig steckt in den immer wiederkehrenden Reinkarnationen eine deutlich erkennbare künstlerische Handschrift. So auch hier in Matt Reeves erstem Ausflug nach Gotham mit Robert Pattinson als Titelheld. Sein Film ist düster, regnerisch, politisch und stilisiert, fokussiert die Detektivarbeit mehr denn je und bekommt durchaus eine Empfehlung von Jan, Michi und Niels ausgesprochen, auch wenn wir nicht nur Lob für den Fledermausmann übrig haben. Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 313: Cabaret

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Michi
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Niels

Hallo zusammen!

Manche Filme sind skandalös schwer zu schauen. Aber da Michi und Niels diese Folge zu zweit und mal wieder auf der Couch bestreiten, konnten sie mal wieder eine Import-Blu-ray aus dem Regal ziehen. Die Entscheidung fiel auf Bob Fosses achtfach Oscar-prämierten Musical-Klassiker CABARET (USA 1972), der zu seinem 50. Jubiläum in Deutschland tatsächlich aktuell weder als Stream noch als Disc erhältlich ist. Dabei spielt der Film sogar im Berlin der 1930er Jahre, ist Namenspate des berühmten KitKatClub und es wird sogar ein wenig deutsch gesprochen! Zudem erzählt der Film erstaunlich progressiv und heute noch zeitgemäß von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, politischen Verwerfungen und Sexualität und wartet mit musikalischen Evergreens, Liza Minnellis Paraderolle der Varieté-Sängerin Sally Bowles und einer grandiosen Inszenierung auf. Warum ihr CABARET also schleunigst anschauen solltet, erfahrt ihr im Podcast. Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 310: The Lord of the Rings: The Return of the King (Der Herr der Ringe)

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Niels

Hallo zusammen!

Den Abschluss unserer drei Weihnachtsfolgen bildet Peter Jacksons THE RETURN OF THE KING, ein im wahrsten Sinne des Wortes krönendes Ende für seine Fantasy-Trilogie. Mit 11 Oscar-Auszeichnungen bei 11 Nominierungen räumte der Film bei den Academy Awards Rekorde ab.
Jan, Michi und Niels gehen auf die verschiedenen Handlungsstränge ein, insbesondere auf Aragorns Weg, Eowyns großen Moment und natürlich beschwerlichen Weg von Frodo und Sam. Außerdem gibt es wie immer unsere liebsten Momente, ein abschließendes Ranking und Interpretationsansätze für die gesamte Trilogie. Wir hoffen ihr hattet Spaß und ganz Lust auf einen weiteren Abstecher nach Mittelerde bekommen. Frohe Weihnachten!

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CineCouch – Folge 304: Titane

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Niels

Hallo zusammen,

Eine Horrorctober-Folge ist TITANE nur bedingt, aber Julia Ducournaus Gewinner der Goldenen Palme in Cannes ist so erschreckend, abstoßend, faszinierend und politisch wie ein gelungener Horrorfilm. TITANE changiert zwischen Cronenbergs Body Horror, aktuellen Gender-Thematiken, Transhumanismus und Familiendrama. Ein einzigartiges und herausforderndes Kino-Erlebnis, das Jan, Michi und Niels versuchen in Worte zu fassen.

Wir wünschen viel Spaß!

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CineCouch – Folge 301: Promising Young Woman

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Jan
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Niels

Hallo zusammen!

Lange mussten wir auf diesen Film warten, der – wie so viele Filme – bereits 2020 in den Kinos laufen sollte; jetzt war es endlich soweit und die gesammelte CineCouch konnte mit Popcorn bewaffnet im gepolsterten Sitz Platz nehmen. Also, streng genommen hat Jan PROMISNG YOUNG WOMAN daheim und nicht im Kino gesehen, aber die Vorfreude war die gleiche. Dabei war gar nicht so richtig klar, worauf man sich freuen konnte. Eine überspitzte, bitterböse Rachegeschichte einer Frau? Ein packendes Drama über sexuelle Gewalt und toxische Männlichkeit und die traumatisierenden Konsequenzen der damit zusammenhängenden Ungerechtigkeit? Eine witzige, herzerwärmende Liebesgeschichte?
Tatsächlich schafft Regisseurin und Drehbuchautorin Emerald Fennell eine faszinierende und erstaunlich gut zusammenpassende Mischung aus all diesen Komponenten – und noch mehr. Weiterhin beweist sie ein tolles Händchen für einen überzeugenden und facettenreichen Cast, allen voran die großartige Carey Mulligan. Und die Musik, die Kostüme und Farbgestaltung..! Also, ihr merkt schon, das ist eine klare Sehempfehlung. Trotzdem gibt es auch Kritik von Niels, Jan und Michi. Und inwiefern dann auch noch Jesus eine Rolle spielt, hört ihr in der Folge.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 300: Reunion

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Daniel

Hallo zusammen,

wer von uns hätte vor 10 Jahren sagen können, wo wir heute stehen würden. Nun gut, dass die Klimakatastrophe bevorstehen würde, war ja schon abzusehen (danke Regierung!!), aber ob wir als frische Abiturient*innen 2011 kurz vor dem Start in unser Filmwissenschaftsstudium in der „Medienstadt“ Mainz schon wussten, dass wir ein Jahrzehnt später (noch immer) im Podcastformat über Filme diskutieren und streiten? Wohl kaum! Aus dem Traum, ein*e wahnsinnig interessante*r Taxifahrer*in zu werden, ist jedenfalls nichts geworden. Aber dennoch haben Daniel, Jan, Michi, Niels und Paul einen Platz im Erwachsenenleben gefunden.

Ach ja richtig: Für die 300. Episode haben Jan, Michi und Niels sich gewünscht, endlich wieder in der alten Stammbesetzung zusammenzukommen. Doch statt es beim frommen Wunsch bleiben zu lassen, haben wir Daniel und Paul einfach gefragt und siehe da: Wir haben es tatsächlich geschafft. Freut euch auf unseren auch sehr persönlichen Rückblick über die letzten 10 Jahre im Filmgeschäft. Wie haben wir uns mit und nach dem Studium eigentlich orientiert? Hat das Streaming heimische Filmsammlungen und Kinobesuche obsolet gemacht? Ist Hollywood die Traumfabrik, die unserer Alpträume füllt? Und wir klären ein für alle mal, wie gut Paul ausgestattet ist!

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 299: The Green Knight

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Michi
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Niels

Ein mittelenglischer Fantasy-Film mit Effekten von Weta-Workshop?! Nein, mit den Ähnlichkeiten zum Herrn der Ringe hört es hier schon auf. Aber David Lowery legt mit THE GREEN KNIGHT einen Film vor, der audiovisuell beeindruckt, narrativ herausfordert, und in der heutigen Filmlandschaft fast einzigartig scheint. Die Adaption einer um 1400 geschriebenen Ritterromanze handelt von Gawain (Dev Patel), Neffe des berühmten König Artus, der vom Green Knight herausgefordert wird und sich auf eine Heldenreise begibt, auf der er beweisen muss, ob er das Zeug zum Ritter hat. Sein Charakter ist für Michi und Niels der Haupt-Anknüpfungspunkt im Podcast, doch auch die Gestaltung, Interpretationen der Handlung und vieles mehr. Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 265: 1917

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Jan
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Niels
Hallo zusammen,

es hat ein wenig gedauert, aber nun sind wir auch zurück und damit angekommen im Jahr 2020. Und doch geht es inhaltlich zurück ins 20. Jahrhundert, zur Adaption der Anekdoten von Alfred Mendes. Dieser ist der Großvater väterlicherseits des britischen Film- und Theaterregisseurs Sam Mendes, Oscar-prämiert, zuletzt Bond-Regisseur und nun zum zweiten Mal im Genre des Kriegsfilms unterwegs (nach JARHEAD, 2005). Zum ersten Mal hingegen hat der Regisseur auch am Drehbuch, an der Seite von Krysty Wilson-Cairns mitgewirkt.

Wie der Titel verrät setzt uns 1917 zurück in den Ersten Weltkrieg, den Stellungskrieg in Nordfrankreich, wo sich die jungen Soldaten Blake und Schofield einem gefährlichen Auftrag gegenübersehen, von dessen Gelingen rund 1.600 Leben britischer Soldaten abhängen, darunter auch Blakes älterer Bruder. Inspiriert wurde Mendes dabei von den Geschichten seines Großvaters, der im Ersten Weltkrieg in der Armee diente. Nicht nur umfasst der Film (in kleinen Rollen) große britische Stars (Colin Firth, Mark Strong, Andrew Scott und Benedict Cumberbatch), sondern auch zum Beispiel den Kamera-Altmeister Roger Deakins. Auf beeindruckende Art wurden die Sets unter freiem Himmel eng auf die Handlung und Dialoge abgestimmt, da der Film durch unsichtbare Schnitte einen 110 minütigen One Take erzeugt. Audiovisuell hat uns der Film allesamt gepackt. Doch frei von Kritik sind wir im neuen Jahr nicht.

Ob der zehnfach Oscar-Nominierte zurecht Preise und hohe Kritik einheimst oder es sich doch um einen eher typischen Kriegsfilm im pompösen Gewand handelt, erfahrt ihr in dieser Folge.

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

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Abbott and Costello Meet #Horrorctober

Schon wieder ist ein Jahr rum und nach so vielen tollen Monaten, die Filmtwitter und -blogosphäre mit dem #Japanuary, dem #MarchialArts, #SetteGialli oder zuletzt den #Seoultember bereicherten, kehren wir zurück zum Ursprung: #Horrorctober geht in sein 7. Jahr. Macht ihr wieder mit?

Abbott and Costello Meet #Horrorctober spielt natürlich wie schon die vergangenen #Horrorctober auf die erste große Horror-Phase der Filmgeschichte an, die mit Universals Klassikern DRACULA und FRANKENSTEIN 1931 begann und mit etlichen Fortsetzungen und weiteren Monstern in die Geschichte eingegangen ist. Ende der 1940er Jahre stellte sich das ein, was man als Ermüdung eines Genres bezeichnet. Die große Popularität ging schon allmählich zurück und das Genre war grundlegend auserzählt – doch die Marken hatten weiterhin Potential. Und indem die großen Monsterfiguren auf das damals enorm populäre Comedy-Duo Bud Abbott und Lou Costello trafen, erlebten die Horrorgestalten noch einmal einen Aufschwung (der im übrigen durch immer weitere Mash-Ups seinerseits wieder zu einer Ermüdung sorgte…)

Das soll im Übrigen nicht bedeuten, dass der #Horrorctober nun ebenfalls auf dem absteigenden Ast wäre! Mitnichten. Das Hashtag wird jedes Jahr aufs Neue längst nicht mehr durch uns auf Twitter wieder zum Leben erweckt, sondern durch seine vielen Fans und Liebhaber des Horrorfilms. Ermüdung gab es allenfalls auf der CineCouch, die sich schon immer schwer getan hat, Namen zu finden (nicht zuletzt für den eigenen Podcast). Aber seid euch gewiss: Im kommenden Jahr wird der #Horrorctober erneut zurückkehren. Einzig die Anlehnung an die Universal-Klassiker wird es nicht mehr geben.
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