CineCouch – Folge 272: Magnolia

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Hallo zusammen!

Acht Geschichten. Ein Tag. Ein Ort. Und viel Drama!
Das 20. Jahrhundert geht zu Ende und wie so viele (US-amerikanische) Filme dieser Zeit, scheint auch MAGNOLIA von “Wunderkind” Paul Thomas Anderson ein besonderes Gespür für die damalige gesellschaftliche Lage zu haben. Unter anderem geht es um dysfunktionale, ja ödipale Beziehungen. Tom Cruise darf als Verkörperung toxischer Maskulinität auftreten. Die TV-Stars und Medienmogule gehen fremd und irgendwie suchen alle nach ein und demselben: Liebe.

Nach dem Kritikerliebling BOOGIE NIGHTS von 1997 wollte Paul Thomas Anderson mit seinem Ensemble (u.a. Phillip Seymour Hofmann, Julianne Moore und John C. Reilly) einen kleinen Film schreiben und drehen. Das 200-seitige Drehbuch mit den verschiedenen Handlungssträngen wurde zu einem riesigen Projekt und scheint ebenso Relikt einer vergangenen Zeit zu sein, als Filmstudios ihren Regisseuren freie Hand ließen (PTA hatte u.a. das Recht des letzten Worts bei der Schnittfassung eingeräumt), ein finanzielles Risiko einzugehen.

Geblieben ist ein von Filmkritikern schon damals häufig als bester Film des Jahres geltendes Fazit, umjubelte Premieren, drei Oscar-Nominierungen und der Goldene Bär auf der Berlinale 2000 für Anderson. Ein 188-minütiges Krebsdrama und vieles mehr. Ein Film, der besprochen werden muss.

Viel Spaß beim Ergebnis.

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CineCouch – Folge 269: Brokeback Mountain #oWestern

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Hallo zusammen und frohe Ostern!

Jan, Michi und Niels streifen ganz unserer Tradition folgend durch Steppen und den wilden Westen. Nun ja, zumindest haben wir uns mit BROKEBACK MOUNTAIN einen Film ausgesucht, der den “gay cowboy” zum geflügelten Wort werden ließ und gleich nach MISSISSIPPI BURNING wieder mal ein heißes Eisen anfasst – ohne jedoch in die gleich Fettnäpfchen zu treten freilich. Ang Lee’s Verfilmung einer Kurzgeschichte über zwei Schafhirten, die sich am zurückgelegenen Titel gebenden Brokeback Mountain ineinander verlieben, darf als Meilenstein angesehen werden. Denn im ur-amerikanischsten aller Genres, den Western die Protagonisten homosexuell sein zu lassen, das ist schon eine Nummer.

Wir hangeln uns in dieser Folge anhand prägnanter Szenen des wundervoll fotografierten und zum niederknien grandios gespielten Films an Themen und dem Spiel mit dem Western-Genre ab, wagen Analysen und Interpretationen und sind am Ende selbst ganz verzückt, wie gut der Handlung die Abarbeitung mit diesem Genre steht.

Wir wünschen euch frohe “oWestern”!

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CineCouch – Folge 265: 1917

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Hallo zusammen,

es hat ein wenig gedauert, aber nun sind wir auch zurück und damit angekommen im Jahr 2020. Und doch geht es inhaltlich zurück ins 20. Jahrhundert, zur Adaption der Anekdoten von Alfred Mendes. Dieser ist der Großvater väterlicherseits des britischen Film- und Theaterregisseurs Sam Mendes, Oscar-prämiert, zuletzt Bond-Regisseur und nun zum zweiten Mal im Genre des Kriegsfilms unterwegs (nach JARHEAD, 2005). Zum ersten Mal hingegen hat der Regisseur auch am Drehbuch, an der Seite von Krysty Wilson-Cairns mitgewirkt.

Wie der Titel verrät setzt uns 1917 zurück in den Ersten Weltkrieg, den Stellungskrieg in Nordfrankreich, wo sich die jungen Soldaten Blake und Schofield einem gefährlichen Auftrag gegenübersehen, von dessen Gelingen rund 1.600 Leben britischer Soldaten abhängen, darunter auch Blakes älterer Bruder. Inspiriert wurde Mendes dabei von den Geschichten seines Großvaters, der im Ersten Weltkrieg in der Armee diente. Nicht nur umfasst der Film (in kleinen Rollen) große britische Stars (Colin Firth, Mark Strong, Andrew Scott und Benedict Cumberbatch), sondern auch zum Beispiel den Kamera-Altmeister Roger Deakins. Auf beeindruckende Art wurden die Sets unter freiem Himmel eng auf die Handlung und Dialoge abgestimmt, da der Film durch unsichtbare Schnitte einen 110 minütigen One Take erzeugt. Audiovisuell hat uns der Film allesamt gepackt. Doch frei von Kritik sind wir im neuen Jahr nicht.

Ob der zehnfach Oscar-Nominierte zurecht Preise und hohe Kritik einheimst oder es sich doch um einen eher typischen Kriegsfilm im pompösen Gewand handelt, erfahrt ihr in dieser Folge.

Wir freuen uns auf Euer Feedback!

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CineCouch – Folge 248: Unforgiven

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Hallo zusammen!

Die Oster-Feiertage stehen uns bevor, also ist mal wieder #OweSTERN! Das bedeutet selbstverständlich, dass wir uns an Ostern einem Western widmen. In diesem Jahr fiel unsere Wahl auf Clint Eastwoods UNFORGIVEN (USA 1992, dt. “Erbarmungslos”).
In seinem Oscar-Gewinner seziert und hinterfragt die Western-Ikone sein eigenes Vermächtnis und spielt an der Seite von Morgan Freeman und Gene Hackman. Wie er hierbei vorgeht, wie der Film sich ins Genre einreiht und was ihn möglicherweise zum Klassiker macht, besprechen Michi und Niels.

Viel Spaß mit der Folge!

Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 244: The Favourite

Hallo zusammen!

In unserer neuen Episode besprechen wir einen der ganz heißen Anwärter auf diverse Oscars bei der diesjährigen Verleihung: THE FAVOURITE. Der Film buhlt mit seinen drei grandiosen Hauptdarstellerinnen um unser Ansehen. Doch es sind weitaus weniger fiese Tricks und hinterhältige Machenschaften, die uns ganz und gar in den Bann gezogen haben.

Yorgos Lanthimos, einer der Begründer der Greek New Wave, ist im US-amerikanischen Kino angekommen und liefert mit THE FAVOURITE seinen bislang zugänglichsten Film ab. Ob das bedeutet, dass der europäische Auteur klein bei geben muss oder ob er seine Art des Filmemachens und seine Vision über den großen Teich bewahren konnte? Nun, wir versuchen, auf diese und andere Fragen Antworten zu finden.

Viel Spaß beim Ergebnis.

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CineCouch – Folge 242: Jahresrückblick 2018 [Crossover-Folge mit BEE – Patrick Lohmeier und Christian Steiner]

Hallo zusammen!

Früher als gedacht, aber hoffentlich nicht eher als erhofft, präsentieren wir euch die nächste Folge der CineCouch bereits an einem Dienstag. Wir wurden von Patrick Lohmeier netterweise zum großen, kritischen und ausgiebigen Jahresrückblick eingeladen. Zeitgleich mit unserer Folge erscheint die Episode auch bei unseren Freunden der Bahnhofskino Extended Edition. Das neueste Projekt von Patrick, das ihr schleunigst abonnieren solltet, wenn es nicht eh schon geschehen ist. Übrigens ebenfalls mit von der Partie ist Christian Steiner von der Second Unit!

Neben dem üblichen Aneinanderreihen von Tops und Flops, diskutieren wir ausgiebig über die Themen des vergangenen Filmjahres, in dem Netflix, Disney und Co. nicht fehlen dürfen, ebenso wenig die Nachwirkungen der #MeToo-Debatte oder etwa unserer Unmut über Social-Media-Diskussionen.

Wir freuen uns wahnsinnig darauf, euch das Ergebnis präsentieren zu dürfen und wünschen viel Spaß mit dieser besonderen Crossover-Folge.

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CineCouch – Folge 222: Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Hallo zusammen!

Bereits in unserer ersten Folge befassten wir uns mit den ersten zwei hervorragenden Filmen von Martin McDonagh. Da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, sein neuesten Werk unter die Lupe zu nehmen. Diese Woche nehmen Michi und Paul auf der Couch Platz und sprechen über hasserfüllte Trauerbewältigung, Ungerechtigkeit in einer kaputten Gesellschaft und die geniale Symbiose aus Tragik und spitzem Humor. THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI hat von einem herausragenden Drehbuch bis hin zu toller Schauspielkunst viel zu bieten, also unbedingt angucken und dann reinhören.

Viel Spaß! Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 220: Jahresrückblick 2017

Hallo zusammen!

Im letzten Jahr ist viel passiert und wir wollten es uns nicht nehmen lassen 2017 gebührend Revue passieren zu lassen. Seid also bereit für die persönliche Top 5 jedes CineCouchlers. Dazu erzählen wir unsere schönsten Kino-Highlights und lassen uns am Ende so richtig über die schlimmsten Flops aus. Alle Infos findet ihr unten in den Shownotes. Viel Spaß und wir wünschen allen ein wunderbares Jahr 2018!

Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 195: Room

Hallo zusammen!

Im letzen Jahr gewann Brie Larson den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle und schaffte damit ihren Durchbruch in die großen Hollywood-Blockbuster. Zu verdanken hat sie das ihrer beeindruckenden Performance in ROOM (dt. “Raum – Liebe kennt keine Grenzen”), einem Charakterdrama und einer perfekten Bühne für große Schauspielkunst. Neben ihr glänzt der junge Jacob Tremblay und sorgt in der Buchverfilmung für Gänsehautmomente. Doch der Film von Lenny Abrahamson zeugt auch von deutlichen Schwächen, die Niels und Michi im Podcast herausarbeiten. Was halten die beiden von Kamera, Drehbuch und Regie? Viel Spaß beim Herausfinden!

Eure CineCouch

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CineCouch – Folge 193: Taxi Driver

Hallo zusammen,

Martin Scorsese ist einer der prägenden Regisseure des New Hollywood und fügte seiner Vita diverse Meisterwerke hinzu. Mit dem 1976 erschienenen TAXI DRIVER widmen sich Daniel, Michi und Niels einem davon, das unter anderem mit einem grandios aufspielenden Robert de Niro, dem detailreichen Drehbuch von Paul Schrader und einem infernalischen Porträt der Stadt New York punktet. Und dennoch stößt der Film nicht bei allen auf größte Gegenliebe. Viel Spaß!

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