CineCouch – Folge 322: Annette

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Niels

Hallo zusammen!

Jan, Michi und Niels haben sich auf der virtuellen Couch versammelt und wussten schon im Vorfeld: das wird nicht die einfachste oder reibungsloseste Besprechung. Die Auswahl fiel nämlich auf einen eher sperrigen Film; ANNETTE, ein Musical von Regisseur Leos Carax. Dieser bricht und spielt hier nicht nur mit den gängigen Genre-Konventionen, sondern bringt zusätzlich surreale Elemente und Aspekte des Theaters ein. In manchen Momenten wirkt das Drama rund um den polarisierenden Stand-Up-Comedien Henry (Adam Driver), Opernsängerin Anne (Marion Cotillard) und deren Wunder-Tochter Annette (Holzpuppe) gerade zu experimentell und fragmentarisch, gleichzeitig aber immer stringend und durchdacht. Die größtenteils rockige Musik wird an manchen Stellen von Opern- oder Sprechgesang abgewechselt und kann auch mal sehr sanfte Töne anschlagen. Verantwortlich dafür zeichnen sich die Sparks Brothers, die sogar einen Credit fürs Drehbuch einstreichen konnten. Hinzu kommt noch ein detailliert ausgeklügeltes Set-, Farb- und Lichtdesign der besonderen Art. Klingt doch eigentlich alles ganz schnicke – warum wir den Film aber nicht eingeschränkt empfehlen und teilweise auch nicht mögen, hört ihr im Podcast.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 321: Verdens verste menneske (Der schlimmste Mensch der Welt) 

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Niels

Hallo zusammen!

Nach etwas längerer Pause melden wir uns mit dem neuesten Film des norwegischen Regisseurs Joachim Trier DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT zurück, dem positive Kritiken und Preise vorauseilen. Grund genug für Jan und Niels sich dieses Werk genauer anzuschauen. Und soviel können wir vorwegnehmen: Der Film hat es uns sehr angetan. Das reicht von der visuellen, erzählerischen, bis hin zur persönlich emotionalen Ebene.

Wir bewegen uns querbeet durch die 12 Kapitel (zuzüglich Prolog und Epilog) und sprechen dabei über die Generation Y, Stillstand, Liebe, Beziehungen, Feminismus und Comics und vieles, vieles mehr. Und weil wir in der Folge nicht an uns halten können, sei soviel gesagt: Wer sich von dem Film überraschen lassen möchte, sollte einfach schnurstracks ins Kino rennen und sich Tickets für die nächste Vorstellung kaufen und dann unserem Gespräch lauschen.

Alle anderen, geht trotzdem ins Kino – viel Spaß beim Zuhören!

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CineCouch – Folge 320: Top Gun: Maverick

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Hallo zusammen!

Nach Wochen der Trennung, nehmen Jan, Niels und Michi wieder gemeinsam auf der CineCouch platz. Davor stand allerdings der Gang ins Kino an. Mit einiger Vorfreude, ein wenig Skepsis und ohne Nostalgie gönnten sich die drei einen der ganz großen Sommer-Blockbuster diesen Jahres: TOP GUN: MAVERICK. Nach mehrmaliger Verschiebung erscheint Tom Cruise als Pete Mitchell, alias Maverick, 36 Jahre nach dem ersten Film wieder auf der Leinwand. Und was soll man sagen, die Zeit merkt man dem Actionfilm kaum an. Klar, die Technik, der Stil, der Cast ist moderner und generell folgt der Film dem Motto: Höher, weiter, besser. Ein großer Teil des Films spielt sich tatsächlich in der Luft ab und bietet erstaunliche und atemberaubende Flug-Actionszenen. Ein großer Teil des Films spielt sich tatsächlich in der Luft ab und bietet erstaunliche und atemberaubende Flug-Actionszenen. Gleichzeitig triefen viele Szenen, Dialoge und Inszenierungen nur so vor 80er Jahre-Nostalgie-Charme – im Guten wie im Schlechten. Angelehnt daran entbrennt zum Ende des Podcasts eine spannende Diskussion. Wie politisch ist der Film und kann man naiven Spaß an einem Film haben, der praktisch ein Werbefilm für die US Navy ist? Wie viel Kritik oder auch kritisches Nachdenken ist angebracht oder sogar nötig? Aufgrund vieler Gesprächspunkte und einer tiefgründigen Auseinandersetzung unterschiedlichster Aspekte erlauben wir es uns dann auch die Laufzeitlänge des Films zu überschreiten. Reinhören lohnt sich.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 318: King of New York

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Hallo zusammen!

Ihr habt genug von quietschbunten Superheldefilmen mit schlechten Gags und viel zu viel CGI? Ihr wollt dunkle, raue, beinharte Gangsteraction ohne viel Tamtam? Dann folgt uns ins Jahr 1990 und taucht ein in die nächtliche Schattenwelt New Yorks. Deren King, Frank White, gespielt vom legendären Christopher Walken, kehrt nach einiger Zeit hinter Gittern wieder auf seinen Thron zurück. Dieser blieb in seiner Abwesenheit nicht unangefochten und so muss er sich seinen rechtmäßigen Platz zurückerobern, mal elegant und mal mit roher Gewalt – immer wieder auch mit leicht psychopathisch anmaßenden Zügen. Dabei geht es Frank nicht nur um Macht und seine eigene Bereicherung, ihm liegt die Stadt – seine Stadt – sehr am Herzen. Für das Wohl der Benachteiligten ist er bereit Regeln zu brechen und unkonventionelle Wege einzuschlagen. Absolut rücksichtslos verfolgt er seine Pläne und die Zeit tickt…
Niels und Michi besprechen bei Abel Ferraras Thriller eingehend die komplexe und facettenreiche Figur des Gangsterbosses. Außerdem spielt die abwechslungsreiche und mal expressiv konstrastreiche Inszenierung der markanten Locations eine zentrale Rolle. Hinzu kommt noch eine interessante Besetzung der Nebenrollen, zum Beispiel mit Lawrence Fishburn und Wesley Snipes. Das und noch einiges mehr hört ihr in unserer neuen Folge.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 317: The Quick and The Dead

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Hallo zusammen!

Zum alljährlichen #oWEstern nutzen auch wir nur zu gerne die Chance mal wieder in den Wilden Westen einzutauchen. Genauso schnell wie ein Pistolenschuss fiel unsere Entscheidung auf Sam Raimis THE QUICK AND THE DEAD (USA 1995, dt. Titel: „Schneller als der Tod“), wenn auch nicht ganz ohne Skepsis. In ihrer Besprechung fragen sich Michi und Niels, ob der Film mit Starbesetzung mehr kann, als bloß für ein bisschen angenehme Ablenkung zu sorgen. Unter anderem stehen Sharon Stone, Gene Hackman und Russel Crowe vor der Kamera und liefern gekonnt ab. Wie werden die teils überzeichneten Figuren inszeniert? Und reichen die Konflikte und Backstorys für eine gewisse Charaktertiefe, oder zählt allein style over substance? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Der verspielte Western rund um die Rache einer Frau inmitten eines Duellturniers hat es nicht auf unsere persönlichen Bestenlisten geschafft. Mit welchen Punkten er doch überzeugen konnte, hört ihr im Podcast.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 316: Mission Impossible

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Hallo zusammen!

Wenn wir für eine Sache (nicht) bekannt sind, dann dass wir uns in unmögliche Mission begeben. Doch dafür gibt es ja Filme, die Jan, Michi und Niels besprechen können und deren Helden, von deren glorreichen Abenteuern wir berichten können. MISSION IMPOSSIBLE ist eine der Actionfilme, die uns immer wieder auf’s Neue begeistert haben und das ist für uns Anlass genug, den Aufträgen von Ethan Hunt (Tom Cruise) eine Podcast-Reihe zu spendieren.

1996 wurde als erste Produktion des bereits damals großen Filmstars Cruise unter Regie des „Moviebrats“ und „Hitchcock-Copycats“ Brian de Palma eine Filmadaption der ehemals erfolgreichen gleichnamigen US Serie (in Deutschland bekannt als „In geheimer Mission“) veröffentlicht und wurde für den Einsatz eines 80 Millionen Dollar-Budgets belohnt. M:I wurde zum Kassenschlager und Auftakt einer Filmfranchise, die sich mittlerweile durchaus mit dem großen Filmagenten 007 messen lassen darf. Ethan Hunt ist zwar nicht in königlichem Auftrag unterwegs (meist eigentlich sogar ohne Auftraggeber), aber dennoch ein wandelbarer Held.

Über MISSION IMPOSSIBLE gibt es viel zu sagen, daher hier nur noch soviel, wir bewegen uns durch die verwirrende Handlung, huldigen dem Stilwillen de Palmas und ergötzen uns an den unterschiedlichen Action-Setpieces.

Wir hoffen, dass ihr liebe Zuhörer*innen da draußen unseren Hörauftrag annehmt!

PS: An dieser Stelle nochmal kudos an Niels für den Jingle!

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CineCouch – Folge 315: The Batman

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Hallo zusammen!

Auch wenn wir zugeben, Superhelden ein wenig überdrüssig zu sein: Wenn ein neuer Batman erscheint, schauen wir genauer hin. Denn überraschend häufig steckt in den immer wiederkehrenden Reinkarnationen eine deutlich erkennbare künstlerische Handschrift. So auch hier in Matt Reeves erstem Ausflug nach Gotham mit Robert Pattinson als Titelheld. Sein Film ist düster, regnerisch, politisch und stilisiert, fokussiert die Detektivarbeit mehr denn je und bekommt durchaus eine Empfehlung von Jan, Michi und Niels ausgesprochen, auch wenn wir nicht nur Lob für den Fledermausmann übrig haben. Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 314: Hiroshima mon amour

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Hallo zusammen!

Nach langer Zeit wird´s auf der CineCouch mal wieder schwarz-weiß und 4:3. Jan hat eine ganz besondere Perle der Filmgeschichte für diese Besprechung ausgesucht: Alain Resnais ersten fiktionalen Langspielfilm HIROSHIMA MON AMOUR von 1959. Dieses Drama ist auf so viele Arten außergewöhnlich, dass es uns etwas schwer viel immer die richtigen Worte zu finden und unsere Gedanken und Emotionen zu sortieren. Es ist fraglich, ob man dieses einzigartige, poetische, künstlerisch verkopfte Essay überhaupt komplett fassen kann, finden sich doch bei jeder Sichtung neue Lesarten oder Interpretationsansätze. Deswegen raten wir dringend zur Sichtung des Films, auch wenn er vielleicht etwas anstrengend ist oder ihr ihn schon gesehen habt.

Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 313: Cabaret

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Hallo zusammen!

Manche Filme sind skandalös schwer zu schauen. Aber da Michi und Niels diese Folge zu zweit und mal wieder auf der Couch bestreiten, konnten sie mal wieder eine Import-Blu-ray aus dem Regal ziehen. Die Entscheidung fiel auf Bob Fosses achtfach Oscar-prämierten Musical-Klassiker CABARET (USA 1972), der zu seinem 50. Jubiläum in Deutschland tatsächlich aktuell weder als Stream noch als Disc erhältlich ist. Dabei spielt der Film sogar im Berlin der 1930er Jahre, ist Namenspate des berühmten KitKatClub und es wird sogar ein wenig deutsch gesprochen! Zudem erzählt der Film erstaunlich progressiv und heute noch zeitgemäß von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, politischen Verwerfungen und Sexualität und wartet mit musikalischen Evergreens, Liza Minnellis Paraderolle der Varieté-Sängerin Sally Bowles und einer grandiosen Inszenierung auf. Warum ihr CABARET also schleunigst anschauen solltet, erfahrt ihr im Podcast. Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 312: Scream – Schrei!

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Hallo zusammen!

Das Script von SCARY MOVIE landete in den Händen von Horror-Regie-Legende Wes Craven Mitte der 1990er und zunächst war er zurückhaltend. Letztlich ließ er sich doch auf das Projekt ein, das mit einer großen Portion Selbstreflexion und Humor auch sein eigenes bisheriges Filmschaffen parodiert. Im Laufe der Produktion wurde der Arbeitstitel zu SCREAM angepasst und SCARY MOVIE blieb uns noch einige Jahre erspart. Und auch sonst ist SCREAM weit mehr als eine bloße Komödie von Horrorfans für Horrorfans, sondern belebte das Genre des Slasherfilms mal eben neu und wurde selbst Grundstein eines sehr erfolgreichen Franchises.

Während also zur Zeit der Folgenveröffentlichung der fünfte Teil der Reihe in den Kinos läuft, nehmen Jan und Niels sich den Ursprung der Reihe vor. Endlich ein Grund für Niels, mal in seinen alten Uni-Akten Staub zu wischen und seine Bachelor-Arbeit zum Vorschein zu bringen.

Viel Spaß!

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