CineCouch – Folge 290: The Wild Bunch #oWestern

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Hallo zusammen!

An Ostern gibt’s einen Western auf die Ohren, so will es der Brauch. Also haben sich Jan, Michi und Niels einen absoluten Klassiker des Spätwesterns geschnappt und besprechen mit THE WILD BUNCH erstmals einen Film von Sam Peckinpah. Die so umstrittene wie einflussreiche Regie-Legende konfrontierte das US-Publikum mit einer nie dagewesenen Gewaltdarstellung und einem Abgesang auf den glorreichen Western, der auch heute noch im Action- und Abenteuer-Kino nachwirkt. Im Gespräch geht es munter hin und her, vom New Hollywood über den Western an sich, bis hin zu Fatalismus, Gesellschaftskritik und die berüchtigten Persönlichkeit Peckinpahs. Und wem das noch nicht reicht, empfehlen wir den Blick in unser #oWestern-Archiv oder ins Programm unserer Podcast-Kolleg*innen.

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 288: Kill Bill Vol. 1

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Hallo zusammen!

Der März steht bei uns wie immer im Zeichen der Martial Arts und in diesem Jahr widmen wir uns einer Hommage an unterschiedlichste Action-Filme, -Epochen und -Held*innen: Die Rede ist von Quentin Tarantinos KILL BILL VOL. 1 mit Uma Thurman als ehemalige Auftragskillerin The Bride, die blutige Rache an dem Mann nehmen möchte, der ihr einst an ihrem Hochzeitstag eine Kugel in den Kopf jagte.

Die zwei Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug, denn Tarantino legt ein höllisches Tempo vor auf seiner Reise quer über den Globus und durchs Weltkino. Japanische Samurai- und Yakuza-Filme treffen auf Heroic Bloodshed und Kung Fu aus Hong Kong, italienische Spaghetti Western, Exploitation und Anime. Jan, Michi und Niels blicken mit Begeisterung und unterschiedlichen Graden an Nostalgie auf den Film und freuen sich auf die nächste Folge, in der Vol. 2 auf dem Programm steht und den Weg Richtung #oWestern ebnen wird. Das war sogar einen eigenen Jingle wert… Viel Spaß beim Hören!

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CineCouch – Folge 287: Mary Poppins

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Hallo zusammen!

Es ist mal wieder Musical-Zeit auf der CineCouch. Aber ob wir schunkelnd bei den Liedern mitgegangen sind? Diese Fantasie wollen wir euch nicht nehmen! Reichlich fantastischen Elementen jedenfalls bediente sich seinerzeit Walt Disney, der nach jahrelangem Bemühen die britische Autorin Pamela Lynwood Travers überzeugen konnte, aus ihrer beliebten Kinderbuchreihe über das Kindermädchen Mary Poppins einen Film zu machen. Dass die Vorstellungen der beiden Kreativen dabei unterschiedlicher kaum hätten sein können, darum ranken sich etliche Legenden (und Filme).

Für Jan, Michi und Niels war die Zeitreise in das Jahr 1964 jedenfalls nicht – wie bei sonst vielen Disney-Filmen – von kindlich-nostalgischen Erinnerungen geprägt und das kam uns letztlich doch allen (mal mehr mal minder stark) in die Quere. Ob Robert Stevensons Adaption mit Julie Andrews und Dick van Dyke in den Hauptrollen bei uns einen Löffel voll Zucker und Freude auslösen konnte oder wir lieber Tauben vor Kirchen gefüttert hätten? Hört es selbst!

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 281: 8 Mile

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Now, everybody from the 313 – Put your motherfucking hands up and follow me!

Und damit hallo zur neuen Folge der CineCouch. Mit 8 MILE besprechen wir einen der Filme, die aus heutiger Sicht vielleicht gar nicht mehr in der Form präsent ist, wie er damals aufgenommen wurde. Die zumindest lose an Hauptdarsteller Marshall Mathers angelegte Geschichte ist „irgendwie zu einem besseren Film geworden, als er hätte sein dürfen“, meint Niels und trifft damit schon gut ins Schwarze: Anfang der 2000er Jahre sind Musikstars auch in Hollywood begehrt und dann ist es gerade der aufstrebende Hip-Hop-Star namens Eminem, der die Massen ins Kino bringt.

Dass 8 MILE neben coolen Rap-Battles, ziemlich guten Lines und einem eklatant hohen Schimpfwort-Niveau auf vielerlei filmischen und inhaltlichen Ebenen punkten kann, hat uns allesamt noch einmal ziemlich verblüfft und gezeigt, dass sich gerade auch ein Blick auf solche vage in der Erinnerung verbliebener Filme wirklich lohnt. Manchmal hat man eben mehr als eine Möglichkeit und einen Moment. 

Do not miss your chance to blow.

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CineCouch – Folge 280: Election

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Hallo zusammen!

Es stehe eine Schicksalswahl an in Omaha, Nebraska, die ALLES ändern könnte. Und nur ein Mann kann das Land vor diesem Unheil bewahren! In der High-School-Satire ELECTION von Alexander Payne glaubt das zumindest der Geschichtslehrer Jim McAllister, als er bei der Schulpräsidentschaftswahl einen Gegenkandidaten zur Überfliegerin Tracy Flick aufbaut.

Wieder begeben wir uns in das Jahr 1999, erneut entdecken wir einige bekannte Muster und noch sehr viel mehr Aspekte, welche die Komödie so besprechenswert machen: Moral und Ethik, soziales Miteinander, Obst und natürlich Politik. Dass ELECTION gerade auch noch im Jahr 2020 so aktuell und bissig daherkommt, macht den damals am breiten Publikum gescheiterten Film von MTV und Paramount zu einer besonderen (Wieder-)Entdeckung.

Und auch ihr habt die Wahl, also „Pick CineCouch“!

Viel Spaß!

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CineCouch – Folge 276: Insomnia (Schlaflos)

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Hallo zusammen!

Während TENET in aller Munde ist, nehmen wir den Kinostart zum Anlass, um mal über einen etwas weniger bekannten Film von Christopher Nolan zu sprechen. INSOMNIA von 2002 macht durch seinen illustren Cast von Oscar prämierten Darsteller*innen durchaus eine gute Figur auf dem Cover. Al Pacino als schlafloser Cop, Hillary Swank als junge Polizistin und Robin Williams in ungewohnter Rolle. Die Schauspieler*innen werden durch die nicht-unter-gehende Sonne des fiktiven Städtchens in Alaska in bestes Licht gerückt.

Das Remake eines norwegischen Thrillers von 1997 hat Jan und Michi durchaus gefallen, einige der zentralen Szenen greifen sie besonders hervor, aber natürlich drücken wir uns auch nicht vor kritischen Bemerkungen.

Kennt ihr den Film oder kann euch Nolan ohnehin gestohlen bleiben? Sagt es uns in den Kommentaren!

Viel Spaß bei der Folge!

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CineCouch – Folge 272: Magnolia

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Hallo zusammen!

Acht Geschichten. Ein Tag. Ein Ort. Und viel Drama!
Das 20. Jahrhundert geht zu Ende und wie so viele (US-amerikanische) Filme dieser Zeit, scheint auch MAGNOLIA von „Wunderkind“ Paul Thomas Anderson ein besonderes Gespür für die damalige gesellschaftliche Lage zu haben. Unter anderem geht es um dysfunktionale, ja ödipale Beziehungen. Tom Cruise darf als Verkörperung toxischer Maskulinität auftreten. Die TV-Stars und Medienmogule gehen fremd und irgendwie suchen alle nach ein und demselben: Liebe.

Nach dem Kritikerliebling BOOGIE NIGHTS von 1997 wollte Paul Thomas Anderson mit seinem Ensemble (u.a. Phillip Seymour Hofmann, Julianne Moore und John C. Reilly) einen kleinen Film schreiben und drehen. Das 200-seitige Drehbuch mit den verschiedenen Handlungssträngen wurde zu einem riesigen Projekt und scheint ebenso Relikt einer vergangenen Zeit zu sein, als Filmstudios ihren Regisseuren freie Hand ließen (PTA hatte u.a. das Recht des letzten Worts bei der Schnittfassung eingeräumt), ein finanzielles Risiko einzugehen.

Geblieben ist ein von Filmkritikern schon damals häufig als bester Film des Jahres geltendes Fazit, umjubelte Premieren, drei Oscar-Nominierungen und der Goldene Bär auf der Berlinale 2000 für Anderson. Ein 188-minütiges Krebsdrama und vieles mehr. Ein Film, der besprochen werden muss.

Viel Spaß beim Ergebnis.

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CineCouch – Folge 268: Mississippi Burning

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Hallo zusammen!

Gebeutelt von schlechten Nachrichten in der Corona-Krise wollten wir eigentlich nur Abstand gewinnen und uns mal wieder (aus der Not eine Tugend machend) in der Filmgeschichte umschauen. Teils blauäugig haben wir uns auf MISSISSIPPI BURNING von Alan Parker aus dem Jahr 1988 geeinigt, vielfach Oscar-nominiert, auf der Berlinale uraufgeführt und mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand blendend besetzt. Der US-Cop-Thriller ist aber tatsächlich harter Tobak, basierend auf wahren Begebenheiten. Eine erschreckende Geschichte über Angst, Hass und Rassismus. Doch über dem durchaus lobenswerten Ansatz des Films schwebt immer unsere große Frage: Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Und als wie gut bewerten wir eigentlich einen einwandfrei, ja exzellent gemachten Film angesichts einer durchaus fragwürdigen Adaption einer so diffizilen Thematik? Viel Gesprächsstoff also.

Wir wünschen viel Spaß!


Jan zitiert im Podcast mehrfach diese historische Filmkritik des Spiegel

Zuletzt war Jan übrigens mit Thomas von Schöner Denken beim Cinematic Smash Team Tournament im Einsatz.

Die CineCouch sprach in Folge 231 über Spike Lees Film BLACKKKLANSMAN über amerikanischen Rassismus und den KKK

Trailer:

CineCouch – Folge 263: Se7en

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Hallo zusammen!

Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen, die CineCouch ist am 5. Dezember 2019 stolze 7 Jahre alt geworden, also nun eingeschult, wie Daniel vom Spätfilm so pointiert auf Twitter zum Besten gab. Anlässlich dieser formidablen Zahl haben wir uns endlich einem der Regisseure genähert, über den wir unbedingt mal sprechen wollten – mussten: David Fincher.

Mit SE7EN, überhaupt erst seinem dritten Spielfilm hat der ehemalige Musikvideo- und Werbefilme einen modernen Klassiker hervorgezaubert. Eine durchdachte, melancholische Kriminalgeschichte wird zur Gratwanderung des Geschmacks, die Charaktere zum Spielball eines fanatischen Serienkillers und die Stadt zum Sinnbild einer verkommenen Welt. Mit Brad Pitt und Morgan Freeman in den Hauptrollen perfekt besetzt, entspinnt sich einer der pessimistischsten Ermittler-Plots der Filmgeschichte.

Und obendrein gibt es noch ein fulminantes Finale, einen (mittlerweile) unter der CineCouch umstrittenen Bösewicht und eine ganze Menge 1990er Jahre-Flair.

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CineCouch – Folge 261: Sweet Smell of Success #Noirvember

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Hallo zusammen,

unsere Reise durch Filmgeschichte und Twitter-Themen-Monate geht weiter. Nachdem wir uns in diesem Jahr schon schwerpunktmäßig im #Japanuary, #MarchialArts, #SetteGialli, #Seoultember und zuletzt im #Horrorctober rege an diesen Aktionen beteiligt haben, in denen man mittels Hashtags über Gesehenes in Kontakt tritt, sind wir nun im #Noirvember angekommen.

Der Film Noir passt dabei wohl so gut wie kaum ein anderes Genre / bzw. kein anderer Filmstil in diesen Monat, in dem das Wetter rauer und kälter wird, die Natur sich wandelt und die Tage kürzer werden. Denn im Film Noir herrschen Kälte, Misstrauen, Melancholie und Verbrechen vor und natürlich nicht zuletzt das Spiel von Licht und Schatten. Mit SWEET SMELL OF SUCCESS haben wir uns in dieser Folge einen späten Noir der klassischen Periode (1941-1958, beginnend mit THE MALTESE FALCON bis zu Orson Welles‘ TOUCH OF EVIL) vorgenommen.

In Deutschland erschien der Film unter dem Titel DEIN SCHICKSAL IN MEINER HAND unter der Regie von Alexander Mackendrick (LADYKILLERS). Jan und Niels nähern sich dem Film vor allem mit dem Blick auf die typischen Noir-Elemente, zu denen SWEET SMELL OF SUCCESS einige Abweichungen aufweist.

Nehmt ihr am #Noirvember teil und habt diesen Film bereits gesehen oder auf eurer Liste? Dann diskutiert mit uns und sorgt für einen Hauch süßen Dufts des Erfolgs.

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