CineCouch – Folge 90: Vampire

Folge 90

Hallo zusammen!

Wir befinden uns im alten Transsylvanien auf dem Schluss des Grafen Dracula. Oder sind wir doch in New Orleans? Detroit? Im US-Staat Washington? Ach, wer kann da überhaupt noch geistig mitkommen? — Wir natürlich! Nachdem wir in Folge 70 bereits einen Podcast speziell zu Vampiren angekündigt haben, setzen wir den in dieser Spezialfolge tatsächlich auch um. Leider nur zu viert, müssen Jan, Michi, Niels und Paul ohne Daniel über die Blutsauger sprechen, dem wir alle Genesungswünsche zusenden.
Euch bieten wir in der ausführlichen Folge wirklich alles, was ihr über Vampire im Film und Vampirfilme wissen müsst. Und was unser Wissen übersteigt und vor dem gefährlichen Biss der Kreaturen der Nacht schützen könnte, dürft ihr gerne ergänzen.

Viel Spaß!

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Timecodes™ geleiten euch bis zur Ankunft in Transsylvanien:

0:00:00 – Begrüßung
0:03:02 – Themenvorstellung: Vampire!
>> Andere Filmmonster besprechen wir in Folge 70
0:05:26 – Filmhistorischer Abriss: Dracula-Verfilmungen
0:06:57 – NOSFERATU (D 1922) – (DVD/Blu-ray)
0:10:03 – Exkurs: Die Handlung von Dracula
0:12:04 – Zurück zu NOSFERATU
0:24:20 – DRACULA (USA 1931) – (DVD/Blu-ray)
0:44:13 – HORROR OF DRACULA (UK 1958) – (DVD/Blu-ray)
0:54:03 – Was gibt es neben Dracula in der Zeit?
0:57:10 – BRAM STOKER’S DRACULA (USA 1992) – (DVD/Blu-ray)
1:05:00 – weitere Dracula-Verfilmungen (DRACULA 2000; DRACULA UNTOLD; DRACULA 3000; DARIO ARGENTO’S DRACULA)
1:12:45 – Warum Niels nicht so viel mit Dracula anfangen kann
1:16:02 – Warum Jan von Vampiren fasziniert ist
1:17:40 – ein kleiner Exkurs: Der Zombie
1:18:46 – Der neue Vampirfilm
1:20:58 – THE LOST BOYS (USA 1987) – (DVD/Blu-ray)
>> Kurz angesprochen: FRIGHT NIGHT (USA 1985) – (DVD/Blu-ray)
1:31:16 – NEAR DARK (USA 1987) – (DVD/Blu-ray)
1:36:25 – INTERVIEW WITH THE VAMPIRE (USA 1994) – (DVD/Blu-ray)
>> Kurz angesprochen: BAKJWI – Durst (RKO 2009) – (DVD/Blu-ray)
1:52:57 – Der Vampir als Actionheld
>> Kurz angesprochen: BUFFY THE VAMPIRE SLAYER (USA 1992) – (DVD/Blu-ray)
>> … und die Serie: BUFFY THE VAMPIRE SLAYER (USA 1997-2003) – (DVD/Blu-ray)
1:53:59 – FROM DUSK TILL DAWN (USA 1995) – (DVD/Blu-ray)
1:58:58 – BLADE (USA 1998) – (DVD/Blu-ray)
>> Kurz erwähnt: BLADE 2 (USA 2002) – (DVD/Blu-ray)
>> … und…: BLADE TRINITY (USA 2004) – (DVD/Blu-ray)
2:10:43 – UNDERWORLD (USA 2003) – (DVD/Blu-ray)
>> Kurz erwähnt: VAN HELSING (USA 2004) – (DVD/Blu-ray)
2:19:38 – Der Vampir in anderen Genres
2:19:38 – LÅT DEN RÄTTE KOMMA IN (SWE 2008) – (DVD/Blu-ray)
>> Kurz erwähnt: LET ME IN (USA 2010) – (DVD/Blu-ray)
2:24:25 – ONLY LOVERS LEFT ALIVE (USA 2013) – (DVD/Blu-ray)
2:30:21 – TWILIGHT (USA 2008-2012) – (DVD/Blu-ray)
2:46:41 – THE REFLECTING SKIN (USA 1990) – (DVD/Blu-ray)
2:49:19 – STOKER (USA 2013) – (DVD/Blu-ray)
2:51:31 – Abschließende Bemerkungen von Niels und Michi
2:54:25 – DER KLEINE VAMPIR – Paul löst alles auf
2:55:41 – Schlussbemerkungen von Paul und Jan
2:58:03 – Was denkt IHR über Vampire in Filmen und Serien?
2:59:21 – Verabschiedung & Dank

13 Gedanken zu „CineCouch – Folge 90: Vampire

  1. Halli, hallo, ich mag eure 10er-Folgen sehr, auch die wieder schön (bin noch ganz am Anfang). Aber bei einem Punkt muss ich euch jetzt schon widersprechen: Nosferatu war enorm einflussreich, wenn auch nicht in der Ikonik des Vampirs. Beispielsweise ist die komplette Idee, dass Sonnenlicht Vampire zu Staub zerfallen lässt (nein die glitzern nicht!!!!1111einself), auf Murnaus Mist gewachsen.

    Und dass er so erfolgreich war, lag paradoxerweise an der Urheberrechtsverletzung. Denn dadurch und die damit zusammenhängende Pleite der Prana-Filmgesellschaft, wurde der Film in den USA gemeinfrei und konnte kostenlos im Fernsehen gezeigt werden. Vor allem in den 50ern und 60ern lief er wohl hoch und runter. Roger Ebert meinte sogar, dass Nosferatu dafür verantwortlich ist, dass wir Dracula heute überhaupt noch lesen, weil er dem Buch in den USA einen so gewaltigen Schub verlieh …

    • Ach, das freut uns zu hören, wenn die 10er Folgen auf Gegenliebe stoßen, da sie doch etwas mehr Vorbereitung und auch Durchhaltevermögen von uns abverlangen.

      Vielleicht haben wir es in der Folge nicht treffend genug ausgedrückt, NOSFERATU hat kurz nach seiner Uraufführung jedenfalls keinen allzu bleibenden Eindruck hinterlassen. Dass der Film später das Genre bestärkte, haben wir ganz vergessen zu erwähnen. Welchen Einfluss der Film auf den Vampirkult allgemein hatte, war mir hingegen neu – also, danke für diese Ergänzung!

      Und dann noch hoffentlich weiterhin große Freude bei der Folge.

      • Na ja, Sonnenlicht ist ja schon mal ein ganz dicker Trope, den er gesetzt hat. Die Sarg-Erektion und den Schatten habt ihr selbst erwähnt. Dann kommt in Nosferatu schon die Beziehung zwischen Werwolf und Vampir vor, als Hutter nach Transylvanien reist – wenngleich ganz am Rande.

        Weiter setzt Nosferatu den Vampir als etwas archetypisches im Gegensatz zur modernen Welt (vielleicht steckt das aber auch schon im Roman). Aber das Motiv kommt ja z. B. in Interview oder O.L.L.A.

        Außerdem gibt’s noch zwei Einflüsse aufs Horrogenre im Allgemeinen, die mir jetzt einfallen.

        Einen Umweg über den Zombiefilm hat sein Gang genommen: Der schleichend aber nicht aufzuhaltend ist. Und wenn du an die superschnellen Twilight-Vampire denkst, kannst du das vielleicht sogar als (mehr oder weniger) bewussten Kontrast lesen.

        Und dann nimmt er noch das “Weiße Hai”-Prinzip vorweg, indem der Schrecken meist nicht zu sehen ist, sondern in deiner Erwartung entsteht …

        • Gebe ich dir vollkommen recht, die Filme, die du nennst, stammen aber mit allesamt aus den 60er Jahren und später (Sonnenlicht als Waffe gegen den Vampir wird erst sehr spät kopiert), also gut 40 Jahre nach Uraufführung von NOSFERATU.

          Da ich den Film sehr schätze, soll der auch gar nicht nichtig geredet werden. Nur glaube ich, dass die Verfilmungen der Universal und Hammer Studios für die Dracula- und Vampirfigur insgesamt deutlich weitreichendere Folge hatte. Der Kultstatus von NOSFERATU, den die Figur mittlerweile meiner Ansicht nach ausstrahlt, kam erst viel später auf.

          • Ja, ich denke, du hast durchaus Recht, dass insgesamt die anderen frühen Verfilmungen (oder zumindest einige von ihnen) mehr Einfluss hatten. Das habt ihr ja auch schön erarbeitet.

            Was mir noch auffiel: Wenn ich mich nicht irre, habt ihr gar nicht Tanz der Vampire erwähnt. Ich habe den nie gesehen, ist der nicht so ergiebig?

          • Oh, ertappt 😀
            Ich kann vorrangig nur für mich sprechen, wage aber zu behaupten, dass keiner von uns den Film gesehen hat. Da er, soweit ich weiß, auch durchaus komödiantische Elemente aufweist, wäre der sicher auch noch mindestens eine Erwähnung wert gewesen.
            Ich habe mal eine Musical-Adaption gesehen, fällt mir gerade ein. Aber die Erinnerung an den Inhalt ist blöderweise verblasst.

  2. Irgendwie hab ich die Folge im Podcatcher übersehen und erst jetzt nachgeholt. Schöner Überblick zu den Blutsaugern, aber ich kritisiere auch mal ein wenig 😉

    Zwar habt ihr (bzw. Jan) für filmhistorisch weniger gebildete Hörer einen wirklich umfassenden Überblick zur Genre-Entstehung und -Entwicklung gegeben, aber ein anderer Aspekt kam (mir) leider zu kurz: Vampir-Filme werden in den letzten 10 Jahren immer gehaltvoller und beschäftigen sich (vielleicht erstmalig?) mit den moralischen und vor allem existenzialistischen Fragen, die aus der Natur dieser Wesen entstehen. Verantwortung die mit dem Blutdurst einher geht (wundervoll in DURST behandelt), Lebensmüdigkeit nach hunderten von Jahren auf der Erde (ONLY LOVERS LEFT ALIVE), oder sogar Selbsthass aufgrund des eigenen Vampirdaseins (BYZANTIUM, oder auch DURST). Oder DAYBREAKERS von den Spierig-Brüdern: Der stellt nämlich die von euch angesprochene Frage, wie es laufen soll, wenn plötzlich alle menschen Vampire sind. Wo soll das Blut herkommen? Das Resultat ist kein makelloser Film, aber eine gelungene Allegorie auf die Ausbeutung unseres Planeten und die anstehende Nahrungsmittelknappheit in mittelfristiger Zukunft. Klar habt ihr die meisten dieser Filme angesprochen und kurz vorgestellt (was ja bei der Fülle an genannten Werken ganz ofensichtlich Ziel der Sendung war), aber ich hätte da gerne eine etwas weitreichendere, bzw. konkretere Diskussion zum Wandel des Genres in letzter Zeit genossen, wahrscheinlich, weil ich finde, dass das Genre heutzutage eigentlich erstmalig wirklich interessant ist.

    Mich haben Vampire nämlich nie so recht interessiert, ich fand die typischen Tropes öde und lahm, aber diese genannte Welle von Filmen (ebenfalls noch wichtig für meine Gruppierung: SO FINSTER DIE NACHT und WIR SIND DIE NACHT, eine toller DEUTSCHER Vampirfilm, der noch vor BYZANTIUM die typischen Gender-Rollen umdreht) hat mein Interesse schlagartig geweckt, weil sie zeigen, das mehr als seichter Grusel drin steckt. Ich merke in letzter Zeit immer mehr, wie wichtig es mir ist, aus Filmen wirklich weitreichende Themen ziehen zu können. Falls das bei älteren Vampir-Streifen schon so war, belehrt mich eines besseren, dann schaue ich mir die auch gern noch an 🙂

    • Ich hab erst deinen Kommentar gelesen und versucht, mich an den Cast zu erinnern. Dann hab ich in die Timecodes geguckt.

      Fazit: Wovon du gerne mehr gehört hättest, darüber hätte ich auch gerne mehr gesprochen. Denn das ist genau der metaphorische Umgang mit dem Vampir-Motiv, den ich am spannendsten finde. Aber: Wir haben mit drei Stunden Laufzeit ja schon die Nerven der meisten Hörer und unsere eigene Konzentration recht arg strapaziert. Vor allem die völlig übertriebenen ersten 80 Minuten zur Dracula-Figur –> nicht meine Schuld 😀
      Da fällt es dann jedenfalls umso schwerer, gegen Ende nochmal jedem einzelnen Film gerecht zu werden und diesen inkl. Interpretation einzuordnen. In den letzten ca. 40 Minuten haben wir das ja etwa bei REFLECTING SKIN und STOKER versucht, ich kann aber vollkommen nachvollziehen, dass das etwas zu kurz gekommen ist.
      DAYBREAKERS hab ich vor Jahren mal gesehen und muss den vielleicht nochmal auffrischen. Irgendwie kam er zuletzt häufig mal in Podcasts vor. WIR SIND DIE NACHT hat glaub ich noch keiner von uns gesehen, sonst wären wir da wohl auch mal drauf eingegangen.

      Vielleicht sollten wir irgendwann mal eine Folge zu Horror-Allegorien im Allgemeinen machen, wo man auf die Thematik deutlicher eingehen kann, da hat sich ja zuletzt z.B. mit THE TALL MAN oder THE BABADOOK auch unabhängig vom Vampir-Subgenre einiges getan. Ich hab für meine Bachelorarbeit ein wenig damit zu tun gehabt, hier eine kleine wissenschaftliche (!) Leseempfehlung: http://www.rabbiteye.de/2014/6/hettich_genrereflexivitaet.pdf

    • Bevor ich hier als der Dumme da stehe, melde ich mich besser auch noch zu Wort, wenngleich mir die Folge nur noch wage in Erinnerung ist.

      Wenn ich alleine auf die Timecodes achte, sind wir ja ab mindestens der Hälfte der Zeit im neuen Vampirfilm angelangt (die 80er Jahre zähle ich doch noch mit zum zeitgenössischen Kino hinzu, spricht da ja auch der Vampirfilm Thematiken wie AIDS oder (Drogen-)Sucht mehr und mehr an) – insofern hoffe ich doch, dass der wirklich historische Anteil dann noch im angemessenen Rahmen blieb.

      Dass letztlich die Besprechung der neuen Vampirfilme nicht mehr in ähnlicher epischer Breite besprochen werden konnten, ist sicherlich schade, hatte ich damals aber auch nicht primär ins Auge gefasst. Vielmehr wollte ich die Entwicklung einer sehr klassisch aufgefassten Fantasie-Figur (Dracula) hin zu einem sehr diversifizierten Gebilde an Vampir-Figuren aufzeigen, was hoffe ich dann auch so rübergekommen ist.

      Letztlich halte ich den tollen BAKJWI aber in seiner Bedeutung für den Vampirfilm generell für wenig wegweisend, zumindest nicht vom Blutdurst ausgehend, der schon lange vorher den Vampir als Triebwesen kennzeichnet. Wenngleich der Kniff, einen christlichen Priester zur Schattenfigur werden zu lassen, in seiner moralischen Zerrissenheit der Figur weitergeht (wobei BRAM STOKER’S DRACULA auch schon mit seinem Vlad Tepes in eine ähnliche Richtung zielt.

      WIR SIND DIE NACHT habe ich leider noch nicht gesehen, steht aber (wie so viele (Vampir)Filme noch auf meiner stetig wachsenden Watchlist). Insofern blieb mir dazu auch nichts zu sagen übrig 😉

      Was die Themen von frühen Vampirfilmen betrifft, so wirst du mit NOSFERATU eine nahezu einzigartige Metapher des Vampirismus als Übertragung von todbringender Krankheit kaum zeitloser wiederfinden. Die späteren angelsächsischen Adaptionen lassen deutlich den aufklärerischen Geist der Buchvorlage aufblitzen, in der vor allem die Wissenschaft obsiegt (halte ich ebenfalls für eine auch heute noch aktuelle Metapher). Wenn ich mich recht entsinne, habe ich es schon in der Folge gesagt: Nicht alle der von mir gesehenen Vampirfilme sind im Grunde wirklich gut, aber sie faszinieren mich, weil sie filmhistorisch eine Entwicklung innerhalb einer Erzählung zeigen, die ohne Gleichen ist. Das mag nicht immer soziokulturell weitreichende Themen abgrasen, aber beispielsweise Zensur (und damit ja doch auch kulturelle Sphären) aufdecken.

      Dass das Genre heute so interessant ist, ist letztlich aber nur durch seine Geschichte wirklich zu erfassen. Denn hätte es die vielen wenn auch nur im Detail unterschiedlichen Verfilmungen von Stokers Roman gegeben, wären die heutigen Ausuferungen der Vampir-Metapher nicht vorstellbar.

      • Du stehst keineswegs als der dumme da 😉 ich fand es super, wie ausführlich du dich den Anfängen des Genres gewidmet hast, gerade weil mir das eben nicht so präsent ist. Außerdem ist durch den Aufbau der Folge ja klar ersichtlich, dass ihr den Stoff als Ganzes abgrasen wolltet, womit kaum ein Film mehr als 5-10 Minuten bekommen konnte. Ich hab wahrscheinlich nur subjektiv das vermisst, womit ich mich in Bezug auf das Genre in letzter Zeit befasst habe – und vermute dass ihr da auch allerlei profunde Thesen raushauen würdet 😉 wahrscheinlich bin ich auch einer der wenigen Hörer für die das Argument “die Sendung ging schon drei Stunden” kein Hindernis wäre. Dann ginge sie eben vier Stunden 🙂 kein Ding!

        Auf jeden Fall danke für die lange Antwort mit weiteren Ausführungen. Das macht mir auch die älteren etwas schmackhafter!

        • Puh, dann bin ich ja beruhigt 😀

          Also, vermutlich habe ich in allem Übermut (damals war mein Bachelor-Thema noch auf Vampirfilme ausgelegt) etwas zu viele Infos zur Dracula-Figur ausgebreitet, sodass die Besprechung der älteren Filme doch in der Gewichtung etwas aus der Waage gefallen ist. Vielleicht bekomme ich ja noch den ein oder anderen dazu überredet, dass wir uns (z.B. WIR SIND DIE NACHT) mal in Podcast-Form nähern wollen.

          • Ich habe WIE SIND DIE NACHT auch nur so präsent, weil ich bei der Überarbeitung meines Blogs mein eigenes Review von vor zwei Jahren wieder entdeckt hab und mich dadurch erinnerte, wie sehr ich den mochte. Außerdem ktiegt er einen kleinen “Genrefilm-aus-Deutschland“ bonus 🙂

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