CineCouch – Folge 249: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

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Hallo zusammen!

Nach dem #OweSTERN machen wir gleich weiter mit der nächsten Reihe auf der CineCouch. Allerdings ist es diesmal – zumindest vorab – ein Abschluss!

Mit INDIANA JONES 4 beenden wir unsere 2015 begonnen Diskussion der Abenteuer-Reihe. Anlässlich der Ankündigung eines fünften Teils der Serie hatten wir uns vorgenommen, jährlich eine Iteration des Franchises zu besprechen. Nun sind wir bei dem ominösen, 19 Jahre nach Abschluss der Trilogie erschienenen vierten Teil angekommen. Von vielen Fans mit großen Erwartungen ob der Rückkehr des Titelhelden nach so langer Zeit ersehnte Film musste heftige Kritik einstecken und ist unter anderem wegen der Kühlschrank-Szene oder Shia LaBoeufs Tarzan-Moment an CGI-Lianen berüchtigt.

Ob Harrison Ford im fortgeschrittenen Alter den betagten Hut ziehen muss oder die Lederjacke wie angegossen passt und er dem Abenteuer gewachsen ist. Wie die 50er Jahre mit Aliens zusammenhängen. Weshalb Familie auf einmal ein großes Thema der Reihe wird. Und wie der alternde Actionheld seine Schatten auf Entwicklungen unserer heutigen politischen Gesellschaft wirft. Dies und mehr Lob als zunächst gedacht erwartet euch in unserer neuen Folge.

Viel Spaß!

Eure CineCouch

auch bei iTunes oder podcast.deINDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL in der IMDb
INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL auf Letterboxd

Weiterführende Links

Jan erwähnt in der Folge dieses Youtube-Video:

Noch einmal der Hinweis auf: Enough Talk! Host Arne spricht mit Niels über DEMONI im nächsten Teil unserer “Basta Divano!”-Reihe zum italienischen Horrorfilm.

Trailer:

2 Gedanken zu „CineCouch – Folge 249: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

  1. Vielen Dank für diese Folge, sie hat mir mal wieder sehr gefallen! Vor allem die Besprechung der Familienaspekte war mir vollkommen neu – das waren interessante Perspektiven auf den Film.

    Wie immer habe ich jedoch ein paar Korrekturen: Die Filme spielen nicht über die 1930er Jahre verteilt, sondern 1935, 1936 und 1938 – also alle vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa, aber nachdem die Nazis schon stärker geworden und international präsent waren.

    Die Gegenspieler sind die Sowjets und nicht die Russen. Allen voran die Schurkin, Irina Spalko, kommt aus der Ukraine.

    ‘Indiana Jones and the Fate of Atlantis’ hieß nicht “Indy 4”, sondern wurde nur von den Fans so genannt. Das Spiel sowie der Comic dazu hießen einfach nur ‘Indiana Jones and the Fate of Atlantis’. Zu diesem Spiel kann ich übrigens diese ganz tolle Retrozirkel-Folge empfehlen: http://retrozirkel.de/rez059/

    ‘Raiders of the Lost Ark’ ist wahrlich kein B-Movie gewesen. Aber eine der Prämissen von Spielberg war es, einen “preiswerten” Film zu drehen. Der Film hat 18 Millionen US-Dollar gekostet und im Vergleich zu ‘Superman II’ mit 54 Millionen US-Dollar und ‘For Your Eyes Only’ mit 28 Millionen US-Dollar (beide ebenso 1981 erschienen) war das gar nicht mal so viel. Im Blockbuster-Kino der späten 2000er Jahre ist dieses B-Movie-Argument natürlich vollkommen überholt gewesen. ‘Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull’ hat 185 Millionen US-Dollar gekostet und lag damit ähnlich wie ‘Quantum of Solace’ (200 Millionen US-Dollar) und ‘The Dark Knight’ (schon wieder ein Bond- und ein DC-Streifen im Vergleich).

    • Hier nun wie versprochen, die Antwort 😉

      Danke für das Lob und deine Anmerkungen. Meine kurzen Gedanken dazu: Die Filme spielen ja schon verteilt in den 30er Jahren, wobei du natürlich recht hast und allesamt vor WW II angesiedelt sind (dem Zweiten Weltkrieg hat sich Spielberg wohl erst später in seiner Karriere widmen wollen)…

      Sowjets! Na, darauf hätten wir echt mal selbst kommen können. Ein sehr berechtigter Einwand! Den Fehler macht man leicht (auch immer gerne bei Bond-Filmen zum Beispiel).

      Auf “Indy 4” beim LucasFilm-Game referiere ich immer gerne. Und du hast recht, offiziell hieß das Spiel nie so. Aber die .exe-Datei zum Spielstart heißt in der Tat “INDY IV” 😉
      Die Retrozirkel-Folge kenne ich auch und habe sie schon mehrfach gehört – extrem starke Zustimmung!

      Die Diskussion des B-Movie habe ich ja wegen des Youtube-Essays eingebracht. Ich finde, es gibt durchaus einen Unterschied zwischen B-Movie und “günstigen” Filmen. Denn mit 18 Millionen US-Dollar war der Film auch zu damaligen Verhältnissen ja nicht günstig. Übrigens hat Spielberg für RAIDERS doppelt so viel Budget erhalten wie für die Mutter des Blockbuster-Kinos: JAWS, der 6 Jahre zuvor 9 Mio. US-Dollar verschlungen hat.
      Bei bei CRYSTAL SKULL ist der Begriff von B-Movie natürlich komplett jenseits von gut und böse.
      Absprechen möchte ich aber Spielberg und dem Essayisten nicht, dass die Filme sich auf B-Movie-Vorbilder beziehen und diesen Produktionen ihren Tribut zollen.

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