CineCouch – Folge 242: Jahresrückblick 2018 [Crossover-Folge mit BEE – Patrick Lohmeier und Christian Steiner]

Hallo zusammen!

Früher als gedacht, aber hoffentlich nicht eher als erhofft, präsentieren wir euch die nächste Folge der CineCouch bereits an einem Dienstag. Wir wurden von Patrick Lohmeier netterweise zum großen, kritischen und ausgiebigen Jahresrückblick eingeladen. Zeitgleich mit unserer Folge erscheint die Episode auch bei unseren Freunden der Bahnhofskino Extended Edition. Das neueste Projekt von Patrick, das ihr schleunigst abonnieren solltet, wenn es nicht eh schon geschehen ist. Übrigens ebenfalls mit von der Partie ist Christian Steiner von der Second Unit!

Neben dem üblichen Aneinanderreihen von Tops und Flops, diskutieren wir ausgiebig über die Themen des vergangenen Filmjahres, in dem Netflix, Disney und Co. nicht fehlen dürfen, ebenso wenig die Nachwirkungen der #MeToo-Debatte oder etwa unserer Unmut über Social-Media-Diskussionen.

Wir freuen uns wahnsinnig darauf, euch das Ergebnis präsentieren zu dürfen und wünschen viel Spaß mit dieser besonderen Crossover-Folge.

auch bei iTunes oder podcast.de

Links
Patrick ist im Podcast Bahnhofskino und der Bahnhofskino Extended Edition zu hören
Christians Podcast ist die Second Unit

Timecodes

00:00:10 Intro: Ein gutes Kinojahr?
00:12:35 Streaming vs. Kino vs. lineares Fernsehen – oder doch nicht?
00:53:10 Das Ende des goldenen TV-Serienzeitalters
01:10:15 Unser Jahr im Podcast und der Social Media-Blase
01:36:30 Wiederentdeckungen des Jahres
01:49:30 Neuentdeckungen des Jahres
02:04:40 Tragödien des Jahres
02:26:30 Überraschungen des Jahres
02:42:25 Die ärgerlichsten Filme des Jahres
02:56:00 Lieblingsfilme des Jahres: Platz #3
03:06:30 Lieblingsfilme des Jahres: Platz #2
03:20:10 Lieblingsfilme des Jahres: Platz #1
03:38:15 Outro

2 Gedanken zu „CineCouch – Folge 242: Jahresrückblick 2018 [Crossover-Folge mit BEE – Patrick Lohmeier und Christian Steiner]

  1. Habe mit großer Begeisterung eure Diskussion über Netflix, Streaming und Kino verfolgt. Doch leider fällt es mir nach Jans Zusammenfassung seiner Twitter-Diskussion zu Girl sehr schwer weiter zu hören. Ich habe lange überlegt, ob und wie ich euch dazu schreibe. Doch ich bin dann zum Schluss gekommen, dass ich sowas nicht unwidersprochen stehen lassen will, gerade in der eigenen Blase und keine Gegenstimme im Podcast selbst kam.
    Natürlich haben trans Personen nicht die Meinungshoheit über Filme über trans Personen gepachtet, aber bei sowas müssen wir, als cis Personen, doch mal einen Schritt zurück treten, weil trans Personen einfach aus ihrer Lebensrealität heraus besser qualifiziert sind, sowas zu diskutieren. Und wenn Jan sagt, er könne die Kritik nicht nachvollziehen, dann sagt er implizit damit, dass er die Lebensrealität von trans Personen nicht nachvollziehen kann. Und ich finde es wenig verwunderlich, wenn trans Personen bei sowas von Anfang an entnervt und aggressiv reagieren, weil es halt um ihre Identität geht, die sie tagtäglich beweisen und verteidigen müssen. Tone Policing ist halt auch oft ein Mittel, das transfeindliche Mensche anwenden um trans Personen mundtot zu machen.
    Bitte versteht das nicht als persönlichen Angriff. Ich glaube keinesfalls, dass Jan oder jemand anderes aus dem Podcast transfeindlich ist o.ä.
    Ich finde es aber schade, dass Jan den Schluss aus der Diskussion gezogen hat, den er im Podcast dargestellt hat und dass niemand von den anderen widersprochen hat oder die Aussage zumindest diskutieren wollte.
    Gerade Twitter ist ein gutes Medium viel über die Lebensrealität von trans Personen aus erster Hand zu erfahren um besser verstehen zu können, warum der Film so kritisiert wurde

    • Hallo Christopher,
      zunächst danke fürs (los)hören der Folge und für deinen Kommentar. Nun, das ist nun wirklich ein heikles Thema, über das ich lange nachdachte, ob ich es erwähnen soll oder nicht. Aber im Laufe der Zeit ist der Gedanke darin gereift, dass mich diese Twitter-Konversation ebenfalls schwer getroffen hat. Denn von Beginn an hatte ich das Gefühl, es werde nicht auf meine Argumente eingegangen, sondern latent eilt der Vorwurf heraus, ich würde Trans-Personen nicht ernst nehmen oder ihre Probleme im täglichen Leben (nichts läge mir ferner!)
      Ich verstehe sehr wohl, dass es für mich als Außenstehenden vielleicht einfacher ist, den Film zu loben und kritisieren, weil mir die Lebensrealität der darin beschriebenen Menschen entfernter ist, aber dieses Versperren gegen jegliche Form von Argumenten hat mich gegen eine Wand schreiben lassen, wie ich es nicht gedacht hätte. Letztlich habe ich die Diskussion beendet, aber sie verfolgt mich eben doch.
      Ich hoffe, das macht meine Sicht noch etwas klarer?

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